Twitter im Tourismus und in Destinationen

Nach dem Gedankengang gestern zum Thema Twittersoziologie, heute ein paar Gedanken zur tatsächlichen Nutzbarkeit von Twitter für Corporate Twitter Maßnahmen – hatte ich im Artikel Twitter und Tourismus schonmal begonnen, hier die Weiterführung.

Microblogging kann, analog zu vielen anderen Social Media Maßnahmen, klar definierbare Ziele aus Unternehmens- und aus Kundensicht haben. Aus Unternehmenssicht lassen sich diese Ziele sicherlich anhand der klar abgrenzbaren Unternehmensfunktionen eines idealtypischen Unternehmens ausweisen:

  • Kundenbindung
  • Kundenakquise
  • Angebotskommunikation, Vertrieb
  • PR und News
  • Servicing
  • Beschwerdemanagement
  • Marktforschung
  • Wissensmanagement
  • Forschung und Entwicklung
  • Interne Kommunikation

Für jeden dieser Bereich müssen allerdings mögliche Risiken klar und unternehmensspezifisch identifiziert und kommuniziert sowie zusammen mit Reaktionsplänen auf mögliche Ereignisse unternehmensintern ausgearbeitet und dokumentiert werden.

Ohne Ziele, Reaktionsstrategien und Risikodefinition sowie Erfolgscontrolling macht Microblogging, egal in welcher Funktion, wenig Sinn.

Aus Kundensicht werden oben definierte Bereiche teilweise aktiv nachgefragt und teilweise passiv vorausgesetzt / erwartet. Es fragt sich, wie das Unternehmen in seiner Microblogging Strategie nach außen auftreten kann, dass für den Kunden eine klare Zuordnung des Twitteraccounts zu bestimmten Möglichkeiten für den Kunden sichtbar ist. Brauchen Unternehmen für jede Aufgabe einen eigenen Account?

In dieses nach Aufgaben getrennte Konzept passt zunächst das Konzept des Community Managers (sozusagen der aufgaben-integrierten Unternehmensrepräsentanz im Social Web / Microblogosphere) nicht hinein, denn dieser/diese müsste ja nach dem amerikanischen Modell erstmal alle Anfragen annehmen und bearbeiten?

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6 Kommentare zu “Twitter im Tourismus und in Destinationen”

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Einen Punkt hätte ich noch: Personalsuche… Bin heute morgen auf bei der Suche nach einer franz. Verstärkung auf diesen Artikel gestoßen. Und ein paar Minuten später habe ich glatt einen Kandidaten gefunden, der auf meine Statusmeldung reagierte (http://twitter.com/akiwitz/status/1206070055) ;-)

Immer wieder das gleiche bei euch: Teils schwer erträgliche Texte, die einfache Dinge in schwierigen Vokabeln verstecken – soll evtl. eure skills untermauern? – und am Ende viele Fragezeichen. Lese euch eigentlich ganz gerne, aber verzichtet lieber ab und an auf Beiträge, statt sowas nichtssagendes abzulassen. Nichts für ungut.

Herzlichen Dank für Dein Feedback

Der letzte Beitrag ist allerdings alles andere als nichtssagend! In ihm steckt sehr viel Wissen, auch wenn nicht konkrete Handlungsempfehlungen gegeben werden! Aber muss dies immer der Fall sein? Wir denken nein!

Zudem sind die schwierigen Vokabeln Fachterminologie – dies ist unser Anspruch! Sonst müsste jeder Beitrag drei Seiten füllen um jeden Begriff klar und einfach verständlich zu definieren! Hierfür gibt es den Punkt “verwandte Artikel” oder dem Bereich “Tag Cloud” im Menü rechts in dem einführende Texte diese Fachterminologie erklären!

Wir würden uns gerne mit Dir unterhalten – leider nicht möglich – kein Name, keine E-Mail, keine Identität – so macht das Social Web Sinn?

Viele Grüße,
Florian

@Arno – arno-nyme Kritik finde ich daneben. Und ich verstehe nicht, was du am Artikel nicht verstehst, so schwer ist er auch nicht, zumindest nicht in Relation zu einem akademischen Text. Bei Fragen kannst du mich aber gerne anrufen. Ansonsten schließe ich mich Florian an :) .

Halo, ich habe seit Ende 2008 einen Blog gestartet. als einzelnunternehmer ist es sehr schwer 2 beiträge pro woche zu schreiben, jedoch soll ich festellen dass der CTR grösser ist wenn ein Kunde durch mein Blog auf meine Produkten kommt.
Frage ist jedoch: soll ich persönnlicher in der Form werden, als Einzelunternehemer könnte es emotionaler wirken, oder rein formal mit werbung effekt

wo seht ihr den größten Nutzen / Effizienz für eine TO?


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von links: Daniel Amersdorffer, Jens Oellrich (vorne) und Florian Bauhuber

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