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16. Februar 2009

Costa Brava Tourismus Marketing und die Bahama-Story

Authentisches Marketing währt am Längsten. Und nicht authentisches Marketing kann zu verheerenden Imageschäden führen, wie im Falle der Costa Brava:

Die Tourismusorganisation Patronato de Turismo der Costa Brava hat in der Tourismuswerbung ein Foto verwendet, das einen Strand auf den Bahamas zeigt – menschenleer, weißer Sand, keine Bettenburgen. Wer schonmal an der Costa Brava war, wird wissen, dass die Realität anders ist: überfüllte Strände, Bettenburgen, Küstenautobahn. So spotten die spanischen Medien wohl zu Recht, ob man den kein Plätzchen mehr gefunden hätte, welches man fotographieren und in der Werbung verwenden könnte…

Wieder mal ein Beispiel, wie sehr geschönte Marketingfotos dem Image des Werbetreibenden schaden können. Wer den Gast mit solchen Unwahrheiten anlockt, braucht sich später übrigens auch nicht über schlechte Bewertungen wundern – die Erwartungen können dann im seltensten Fall erfüllt werden!

Heute morgen entdeckt in der Süddeutschen Zeitung Online.

Daniel Amersdorffer

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