Social Media wird von der Tourismusbranche nur zögerlich angenommen

They found that despite this huge amount of traffic, and growing popularity, the travel industry is still unsure how to effectively, and profitably, work with social networking sites.  How can travel marketers turn these vast horizontal sites into a receptive – and responsive – travel markets?

(Quelle: Hotelmarketing.com)

Bei einer Befragung von EyeforTravel äusserten sich 180 englischsprachige Tourismusmarketing-Strategen zögerlich oder ablehnend gegenüber Social Networks während traditionelle dialogische Instrumente wie Foren und Webinare (Gruppenveranstaltung via Web, siehe Wikipedia) eine höhere Akzeptanz haben. Gegensätzlich dazu erscheint die Antwort von mehr als einem Viertel der Befragten, Social Networking und WordofMouth Methoden als wichtig einzuschätzen.

Die Gründe für diese mangelnde Adaption der großen Plattformen in die touristischen Marketingstrategien liegt aus unserer Sicht vor allem im mangelnden Wissen zu Methoden, Chancen, Risiken, Stärken und Schwächen von Social Networks für den Tourismus. Zudem steht der Tourismus aus politischer Sicht unter einem ständigen Refinanzierungs- und Rechtfertigungsdruck, der Experimentieren stark erschwert oder gar unmöglich macht. Es braucht Zahlen zum RoI von Social Media Maßnahmen im Tourismus – diese sind bei guten Performance-Strategien aber durchaus zu erheben – wie dies auch in anderen Marketingbereichen geschehen sollte, aber oft sträflich vernachlässigt wird. Checken Sie Ihre Ausgaben und vergleichen Sie Ihre Investition basierend auf den gesetzten Marketingzielen – Social Media ist nicht immer gut, aber es kann durchaus eine sinnvolle und effektive Ergänzung sein – bei richtiger Anwendung, Zielen und Controlling (mehr dazu).

D.A.

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von links: Daniel Amersdorffer, Jens Oellrich (vorne) und Florian Bauhuber

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