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9. Januar 2009

Die Zukunft verheißt das Ende des Datenprotektionismus

Einige haben es schon getan. Andere tun es gerade. Und manche tun es gar nicht. Immer mehr Plattformen des Web2.0 öffnen sich und schaffen Schnittstellen für externe Anwendungen. Facebook als Innovator im Social Network Bereich hat mit Facebook Connect den Anfang gemacht, es folgte Google und seit heute ist auch Qype mit von der Partie. Letztendlich geht es darum, dass Entwickler, die zunächst nichts mit Facebook, Qype und co. zu tun haben, Anwendungen für diese Plattformen schaffen können. Diese Anwendungen sind teilweise auf externen Seiten und mobilen Geräten nutzbar oder sogar innerhalb der Plattformen.

Ziel ist, Daten aus den Social Networks nach außen nutzbar zu machen, um so dem Grundgedanken des Web2.0 zur Vernetzung und Mitwirkung gerecht zu werden. Außerdem schaffen es die Plattformen so, ihre Fühler in Bereich auszustrecken, die normalerweise abseits der Strategie lägen. Und die Plattformen profitieren von Crowd- und Outsourcingeffekten, da externe Entwickler mit eigenen Motivationen die Plattformen mit ihren Produkten anreichen (Beispiel: Anwendung von TripsbyTips in Facebook).

Gratulation an Qype, dass man sich hier auf den Weg Richtung Innovation gemacht hat – super! Vor diesem Hintergrund freut es mich gleich noch mehr, dass wir Qype als Sponsor für das Tourismuscamp gewinnen konnten. Ich bin gespannt, wann die erste Destination / Tourismusanbieter ihre eigene Anwendung für Qype erstellt… Stichwort Dezentralisierung und Nutzung von Daten aus Qype.

D.A.

PS. StudiVZ – wann werdet ihr innovativ???

Daniel Amersdorffer

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