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24. Januar 2009

Destinationsblog für Ihre Destination – Tourismuscamp09 TC09 gibt Antworten

Gerade sitze ich in der Session zum Thema Destinationsblog auf dem Tourismuscamp 2009 (Raum A live hier). Ziel der Session ist es, zu diskutieren, wie ein erfolgreicher Destinationsblog aufgesetzt werden kann.

Zu Beginn der Überlegungen müssen die Ziele eines solchen Vorhabens erarbeitet werden – und erst dann darf die Entscheidung für einen Destinationsblog fallen, nicht umgekehrt. Ist das Ziel gewählt und der Einstieg in den Social Media Bereich erscheint für eine Destination sinnvoll, so…

  • Muss man sich fragen, braucht es einen eigenen Blog oder reicht es zunächst auf anderen Social Media Plattformen mitzusprechen?
  • Ist zu beachten, dass ein Blog die Gespräche auf sich zieht und Netze zu einem gewissen Teil auf den eigenen Blog – anders als eine touristische Webseite, die nur die Fakten unter die Hoheit der Destination stellt, lassen sich mit einem Blog auch Beziehungen auf der eigenen touristischen Webpräsenz abbilden.
  • Ist zu eruieren, wer diesen Blog schreibt – der Maketer? Andere? Stammgäste?
  • Muss politische Akzeptanz innerhalb der eigenen Destination geschaffen werden, auch dafür, dass Social Media Plattformen auch mit nicht-marketingtechnisch-geschönten Inhalten aufwarten – anders als die feinjustierte Tourismuswebseite aus dem Web1.0.
  • Ist authentischer Content aus Destinationen nicht automatisch eine Plattform für die Destinationsakteure?
  • Muss man sich Gedanken machen, wie man mit anderen im Social Web ins Gespräch kommt… Trackback und co. heißt die Losung. Beziehungen heißt das Ergebnis.
  • Beispiel blogtirol.at – Hier schreiben Mitarbeiter der Tirol Werbung – 11 Leute. Jeder kann von diesem Team über alles bloggen, sollte aber zuerst sein eigenes Thema abdecken, das im Voraus des Projekts festgelegt wurde (z.B. Klettern). Jeder dieser 11 Mitarbeiter soll 2 Blogeinträge schreiben, dauert so in der Regel 15-45 Minuten.
  • Wie hat sich das klassische Sender-Emfänger-Modell in der Kommunikation verändert?
  • Blog = vertrauensvoller als andere Medien?
  • Durchaus auch Fragen, mit denen wir bei Tourismuszukunft uns im Rahmen unserer Tätigkeiten in Destinationen auseinandersetzen, teils noch auf wissenschaftlicherer Ebene und hinterlegt durch Forschung, die Kernfragen sind ähnliche.

Eine spannende Diskussion. Fazit: Communication matters!

Daniel Amersdorffer

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