Ein Hotel definitiv ohne WLAN – das Null-Stern-Hotel

Da wir ja in den letzten Tagen sehr viel und intensiv über WLANs in Hotels gesprochen haben, passt dieses Null-Stern-Hotel auch sehr gut zum Thema. Dieses hat defintiv kein WLAN, ob es ein Erfolg wird, wird sich erst zeigen müssen! Die Aufmerksamkeit ist jedenfalls schon mal sehr hoch!

Das Null Stern Hotel ist eine Erfindung der Künstlerzwillinge Frank und Patrik Riklin vom St.Galler Atelier für Sonderaufgaben. In Kooperation mit der Gemeinde Sevelen entstand das weltweit erste Null Stern Hotel als lustvolle Erweiterung des gängigen Hotelangebots. Das Low-Budget-Hotel bietet ein innovatives Nischenprodukt in mehrheitlich leerstehenden Luftschutzanlagen der Schweiz in Form einer Kunstinstallation. Geplant ist ein Null Stern Franchise-Package als Verkaufs- und Lizenzprodukt für interessierte Gemeinden in der Schweiz. Bei Bedarf wird das Null Stern Hotel ab 2009 in der Gemeinde Sevelen eröffnet.

Hier geht es zum Video zum Null-Stern-Hotel – nette Idee, das wäre doch was für Aldi Reisen! :)

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3 Kommentare zu “Ein Hotel definitiv ohne WLAN – das Null-Stern-Hotel”

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Und da es im Bunker auch kein Handy-Empfang geben wird, kann man auch tatsächlich von Erholung sprechen ;-)

Aber interessant finde ich das Konzept auch für Klassenfahrten. Wer kann schon von sich behaupten, mal in einer Luftschutzanlage geschlafen zu haben. Das Bettenangebot würde es her geben!

Da wir hier in der Schweiz nach wie vor die Wehrpflicht kennen und bis zum Alter von gut 30 Jahren jeweils 2 Wochen Militärdienst leisten müssen, ist dieses Angebot im Schweizer Domestic-Markt definitiv nicht nachgefragt.

Solche Bunker-Aufenthalte sind wohl wirklich nur der Renner, wenn man sie absolut freiwillig macht. Die meisten Schweizer Männer hingegen haben darauf definitiv keine Lust.

Kein Wunder also, dass dieses Null-Sterne-Hotel im Ausland grosse Wellen schlägt, hier in der Schweiz medial aber kaum Beachtung findet….

Ich (Deutscher) habe schon öfter in schweizer Bunkern übernachtet, meist im Rahmen von Sportveranstaltungen, einmal als Hochzeitsgast (zusammen mit anderen) im Engadin (wo Hotels teuer sind :-) ). Mir wurde der Eindruck vermittelt, dass diese Bunker ganz regulär vermietet werden zu einem landesweit festen Einheitspreis. Ich habe dabei Bunker der verschiedensten Kategorien “testen” dürfen, von drei-stöckigen Schlafflächen auf engsten Raum bis hin zum großzügigen Lazarett-Bunker in Genf (von uns “5-Sterne-Bunker” genannt) mit Küche, Duschen und Aufenthaltsräumen. Daher verstehe ich auch nicht, was an dieser Idee neu sein soll…


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von links: Jens Oellrich, Michael Faber, Daniel Amersdorffer und  Florian Bauhuber

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