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Oktoberfest und das Web

Oktoberfest - Himmel der Bayern

Oktoberfest – natürlich gehen wir auch dort hin – und nicht nur einmal! So war ich diese Woche bereits zweimal dort – nur jedesmal hatte ich ein Reservierungsproblem. Der Versuch einen Tisch (Mittagtisch) zu reservieren ist kläglich gescheitert. Bisher funktioniert die Reservierung/Buchung eines Tisches sehr umständlich: Ein Formular muss ausgedruckt und via Post oder Fax zurückgesendet werden. Dann erhält man normalerweise Unterlagen (was bei uns schon nicht mehr passiert ist) darüber, wie man das Geld überweist und zu den Getränke und Essensmarken kommt. Das ist doch viel zu umständlich, vor allem nimmt es viel zu viel Zeit in Anspruch!

Ein Biertischmanagement-System wäre doch der logische Schritt: online reservieren und bezahlen. Das würde die Kundenzufriedenheit enorm steigern, jedenfalls meine! Allerdings geht es den Festwirten viel zu gut! Abends ist sowieso schon ewig kein Tisch mehr zu bekommen und Mittags füllen sich die Tische auch so. Deshalb ist die offizielle Seite des Oktoberfest auch eher mager & bieder: eine Webcam, ein statischer Wiesnbarometer und eine sehr einfach Übersichtskarte zu den Festzelten – innovativ ist das nicht gerade, oder? Im Gegensatz zur inoffiziellen Wiesnwebseite: Tag Cloud, Wiesngast des Tages, Kooperationen mit MyVideo und Lokalisten, etc.

Ich versteh nicht, wieso man sich als Betreiber der offiziellen Seite durch einen Drittanbieter die Butter vom Brot nehmen lässt. Ein Biertischmanagement-System in Kooperation mit den Festwirten könnte ein Ansatz sein, einen Mehrwert für den Internetnutzer der offiziellen Seite zu generieren, den inoffizielle Seiten nur schwer immitieren könnten. Das wäre dann für mich der Himmel der Bayern!

FB

Nachtrag: Das Hippodrom bietet Online-Tickets an!

4 Kommentare zu
Oktoberfest und das Web

„Ich versteh nicht, wieso man sich als Betreiber der offiziellen Seite durch einen Drittanbieter die Butter vom Brot nehmen lässt.“

Wenigstens tun die Festbetreiber es nicht der FIFA und dem Olympischen Komitee gleich und klagen oktoberfest.de vom Acker (bzw. von der Wiesn). Oder sie haben es einfach noch nicht bemerkt…

Sobald „die Offiziellen“ ihr Interesse bekunden, könnte es für „die Inoffiziellen“ schnell eng werden.

Die Frage die man auf solche Vorschläge dann zu hören bekommt ist doch schon klar: Warum investieren, wenn der Laden sowieso brummt… Und schon so lang… Die haben kein „Interesse am Kunden“, der zahlt doch sowieso. Gestern kam ein Bericht über’s Käfer’s Zelt… Na danke. Die 15-Liter-Pulle Champagner für 3.600 Euro, ausgeschenkt in Bierkrügen… Die 0,7 zu 120 Euro, die 15 Liter zu 240 Euro… Hmmm… Mathematisch scheint mir das eigenartig… Aber die Leute die das bestellen haben es wahrscheinlich nicht nötig, sowas mal auszurechnen… Oder können es (nach der 3. Pulle) nicht mehr… 😉
Ach so – und die Zelte seien dieses Jahr schon im Februar komplett ausgebucht gewesen sagte der Chef der Wiesnwirte…

Hanspeda

ich komme am Dienstag – und vielleicht auch am Freitag (rock)

Ich bin auch der Meinung, dass es den Betreibern der Zelte und der Organisation der Wiesn weitgehend egal ist, was oder sich die Leute informieren. Die meisten beißen die Zähne zusammen und gehen halt hin. Das ist mit den Preisen dasselbe. Seit Jahren beschweren sich die Wiesn-Besucher über den Bier- oder Hendl-Preis, aber trotzdem folgt ein Rekordumsatzjahr dem nächsten. Naja, ich werd auch dieses Jahr wieder hingehen und zwar am Dienstag…Yeah.
Hier übrigens noch meine Outdoor-Tipps zur Wiesn.

http://www.outdooractive.com/de/magazin/2008/09/19/outdoor-tipps-fur-die-wiesn-2008/

Mahlzeit,
Thorsten

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Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation