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Warum die heutigen Online-Reiseportale eher ein Rückschritt statt ein Fortschritt sind

Vor-Gestern haben wir in einem Telefongespräch über die Innovationskraft in der Touristik gesprochen. Das war der Auslöser für mich, mich mal wieder mit den Buchungssystemen in der Touristik zu beschäftigen und diese unter dem Blickwinkel der Innovation zu betrachten. Aber letztlich soll es nicht darum gehen, zu zeigen, wie langsam sich diese Technologie aus Kundensicht entwickelt, sondern zu zeigen, dass allein schon die Existenz dieser Technologie ein Indiz für die langsame Anpassung der Touristik an das Internet ist. Aber erstmal Schritt für Schritt.

Seit gut 10 Jahren gibt es inzwischen die sogenannten IBEs (Internet Booking Engines). Diese Technologie ist die Schnittstelle zwischen den klassischen Reservierungssystemen und dem Internet. Der eigentlich Suchvorgang nach einer Reise sowie der Buchungsprozess läuft in diesen IBEs ab, deren Anzahl sich auf einige wenige große Firmen konzentriert. Dennoch oder deswegen:

  • hat sich seit 10 Jahren nahezu nichts im Aufbau und Design der Suchmasken geändert. Die Kunden sind immer noch gezwungen in den benutzerunfreundlichen Dropdown Menüs mit unpräzisen Suchbegriffen nach einem Traumurlaub zu suchen
  • muss sich der Kunde seit 10 Jahren über derartige groteske Suchmasken ärgern: Beispiel für Suchmaske
  • bekommt der Kunde als Suchergebnis eine endlos lange Liste mit möglichen Hotels zur Auswahl, sortiert nach Preis als ob diese zwei Kriterien die alleinigen Kriterien für einen Urlaub sind.

Zusätzlich wurde von einigen Anbietern die XML Schnittstelle abgeschafft, so dass ein individueller Suchmaskenaufbau, wie dieser z.B. bei Urlaubswerk geschaffen wurde, nicht mehr von allen Portalen umgesetzt werden kann. Man vermutet hinter diesem Schritt stünden unternehmenspolitische Entscheidungen, welche an dieser Stelle wohl weniger dem Kunden dienen, sondern dem Machterhalt innerhalb der Branche.

Dabei sind die heutigen IBE Anbieter und die damit eng verbundenen Online-Reiseportale ein Geschäftsmodell aus den Zeiten vor dem Internet, eine Übertragung des Reisebüros auf das Internet ohne wirkliche Neuerung. Eher ist man geneigt zu sagen, dass die heutige Präsentation der Online Reiseportale mit ihren Such- und Buchungsprozess ein Rückschritt statt ein Fortschritt für den Kunden sind.

Das wichtigste Argument der Portale ist ein objektiver Preisvergleich über viele Reiseangebote hinweg. In Wirklichkeit bieten die IBEs einen Preisvergleich über ca. 50-60 Reiseveranstalter, die zwar einen gewissen Marktanteil haben, aber nur einen kleinen Teil der am Markt befindlichen Reiseveranstalter ausmachen (< 5 Prozent ?). Auch bei einem Blick auf die Zielgebiete ist das Ergebnis nicht sehr befriedigend. Deutschland ist das wichtigste Reiseziel der Deutschen, aber genau hier haben die Portale sehr wenig Angebote im Vergleich zu dem am Markt befindlichen Reisemöglichkeiten. Stattdessen liegt der Buchungsschwerpunkt der Portale auf Spanien (Mallorca) und Türkei (Antalya), zugegeben auch wichtige Reiseziele der Deutschen.

Durch die Verlagerung der Reisesuche ins Internet wurden die Angebote aus ihrem bestehenden Ordnungsschema herausgelöst. Im Reisebüro werden die Angebote durch zwei unterschiedliche Systeme strukturiert und geordnet:

  1. Mitarbeiter mit ihrem Wissen und Erfahrung bilden für den Kunden ein erstes Ordnungsschema. Expedienten können Vorauswahlen treffen, Angebote filtern und strukturieren.
  2. Katalog Ordnungsschema: Die Platzierung eines Reiseangebotes in einem Katalog bildet ein bestimmtes tradiertes Ordnungsschema. So gibt es Kataloge für unterschiedliche Zielgruppen, Reiseziele und Reiseaktivitäten. Auch die Darstellung innerhalb eines Katalogs folgt einer bestimmten Sortierung und Strukturierung.

Diese beiden Ordnungsschemata wurden in der IBE Technologie durch nichts ersetzt und nur unzureichend ins Internet übertragen. Das Wissen der Mitarbeiter ist komplett gestrichen worden, das Katalog Ordnungsschema ist sehr stark reduziert worden. In erster Linie werden die Angebote nach dem Preis und nach einigen wenigen Buchungsdaten (Abflug, Zielgebiet, etc.) sowie wenigen Zusatzmerkmalen gefiltert (Hotelsterne, Ausstattung der Hotels etc.)

Die einzige Neuerung ist, dass der Kunde abends und von daheim aus, sich auf die Suche nach einer Reise machen kann.

Aus diesen Gründen kann aus heutiger Sicht fast von einem Rückschritt durch diese Technologie gesprochen werden. Sicher hat es am Anfang etwas Zeit bedurft, um sich mit dem neuen Medium zu beschäftigen und die grundlegende Technologie zu entwickeln, aber im Laufe von ca. 10 Jahren keine maßgebende weitere Entwicklung vollbracht zu haben, zeugt nicht gerade von Innovationskraft und schnellen Fortschritt.

Was wäre im Internet wünschenswert?

  • Eine Reisesuche über nahezu alle am Markt befindlichen Reiseanbieter, denn das kann kein Reisebüro bieten. Soviel Wissen kann kein Mitarbeiter aufbauen
  • Eine Reisesuche, die sich nicht auf die “7-tägige Pauschlareise rund um die Warmwassergebiete” konzentriert, sondern alle wesentlichen Reiseziele umfasst. Dies kann kein Reisebüro liefern, denn diese müssen von der Provision leben und haben somit nur Anbieter im Programm mit denen sie kostendeckend Verträge aushandeln können.
  • Suchmasken, welche nicht nach den “harten” buchungsrelevanten Daten aufgebaut sind, sondern nach den Sucherfordernissen der Kunden. Damit kann das größerer “Wissen” der Maschinen sinnvoll genutzt und eingesetzt werden.

Klar erscheint für mich, dass mit der bestehenden Technologie und mit den bestehenden Geschäftsmodellen diese Schritte nicht erfolgen können. Auf diese Anforderungen ist die Technik und die bestehenden Dienste in der Branche nicht ausgelegt.

Dennoch werden diese Entwicklungen kommen, da diese aus Kundensicht sinnvoll erscheinen und die technischen Voraussetzungen im Internet demnächst geschaffen sein werden. Die bestehenden Aktuere in der Touristik müssen sich weiterentwickeln, sonst ist die Gefahr groß die nächsten Entwicklungsschritte zu verpassen. Schon jetzt haben die Anbieter von Metasuchmaschinen für diese Erfordernisse die wahrscheinlich bessere Technologie und können die nächsten Schritte schneller gehen.

Ich will jetzt noch nicht behaupten, dass die Reisebranche vollständig im Internet angekommen ist, aber vermutlich wird sie das nie, wenn branchenfremde findige Köpfe die nächsten Schritte schneller gehen werden, während die Branche staunend zuschaut und einen Teil der Vertriebshoheit verliert.

JO

27 Kommentare zu
Warum die heutigen Online-Reiseportale eher ein Rückschritt statt ein Fortschritt sind

Dem Beitrag kann ich nur beipflichten. “Innovationskraft” haben andere Branchen (bspw. Automobil) für sich gepachtet. Die Reisebranche tut sich in vielerlei Hinsicht manchmal etwas schwerfällig.

Für mich als Reisende sind die Suchmasken von Online Portalen viel zu unflexibel. Probleme, vor denen ich selbst erst kürzlich stand:

1. wie bereits im Beitrag angemerkt, ist die Auswahl einer Destination über ein Drop-Downfeld eher bescheiden, erst recht, wenn die Destination nicht drin steht. Warum das nicht durch ein einfaches Eingabefeld (Suchfeld) ersetzen?

2. Portale sind nicht in der Lage einem zu “sagen”, von welchen Flughäfen man mit Direktflügen zu welcher Destination kommt. Das wäre mal ein echter Mehrwert! Das finde ich nur durch umständliches Suchen im Web herraus.

3. Wie wäre es eigentlich mal mit einer Funktion wie “Vergleich mit Flughäfen in meiner Nähe”. Von Jena kann man prima Leipzig, Nürnberg, Berlin oder Frankfurt ansteuern. Warum Flüge von diesen Flughäfen zur gewünschten Zieldestination nicht preislich vergleichen lassen? Da muss ich jeden Abflughafen wieder von vorn eingeben. Reisebüromitarbeiter machen das!

Kompliment JO, vielen Dank für Ihre Gedankenansätze. Noch scheint es so, dass eine derartige Technologie nicht auf dem Markt ist. Sie haben die Antwort bereits gegeben. Entscheidend ist wohl, welche Köpfe sich aus welchem Motiv heraus und mit welchem Geschäftsmodell zusammenschließen. Ich glaube daran, dass die Branche fast vollständig im Internet ankommen wird, sofern echte Touristiker im Entwicklungsteam sind und es führen. Nur eines glaube ich nicht, dass die Technik menschlich wird.

Hallo Jens,

ich frage mich, woher Du diese Informationen hast. Leider stimmt ein großer Teil Deiner Ausführungen nicht.

Richtig ist, dass es nur wenige Anbieter von Touristik-IBE gibt. Falsch ist, dass nur 50-60 Veranstalter-Daten vorhanden sind. Es sind ca. 150 bis 200, je nach IBE-Anbieter. Dass es nicht mehr sind, liegt einzig an den Veranstaltern, die nicht die notwendige technische Infrastruktur zur Verfügung stellen können oder deren Produkte einfach nicht online buchbar sein können, weil sie selbst nur “on request” die Leistungen einkaufen.

Ebenso falsch ist, dass die in den IBE vorhandenen Veranstalter nur 5% des Marktes ausmachen. Tatsächlich kann man in diversen Publikationen vom DRV oder auch aus dem Fachmagazin fvw ersehen, dass die stärksten 20 Veranstalter über 80% des Reiseumsatzes erzeugen.

Auch mit dem Ordnungsschema der Kataloge liegst Du leider vollkommen daneben. Denn die Technologie-Firmen haben gar keine anderen Informationen als die, die in den Katalogen vorhanden sind. Und meines Wissens wird IMMER das Ordnungsschema der Kataloge für die Suchalgorythmen verwendet.

Auch wenn ich selbst größter Kritiker der IBE-Hersteller bin, weil tatsächlich die Entwicklungen dort sehr schleppend sind, so kann man aber nicht behaupten, dass keine verbesserten Suchen vorhanden sind. Zum Beispiel bietet die IBE von Traffics eine Volltextsuche à la “Schmetterlingssuche am Bodensee” an. Zwar ist die Technik noch lange nicht ausgereift, doch für eine Vielzahl an Kundenansprüchen liefert sie bereits sinnvolle Ergebnisse.

Vollkommen unberücksichtigt lässt Du alle ergänzenden Informationen in den IBE, wie Kundenbewertungen, Bilder und Videos, die oftmals aktueller sind als das Fachwissen der Reisebüro-Mitarbeiter.

Leider kann ich auch nicht Deine Ansicht teilen, dass Branchen-fremde Technologen oder Metasuchmaschinen hier schneller oder besser werden. Denn beide greifen AUSSCHLIEßLICH auf die Daten der bekannten IBE zurück und sind nicht in der Lage eigenen Content zu erzeugen.

Nicht das ich falsch verstanden werde: die IBE-Hersteller sollten wirklich mehr für die Entwicklung tun. Insbesondere alte Datenformate sind hier ein Hindernis. Dafür sind übrigens nicht die IBE-Hersteller verantwortlich, sondern die Hersteller der Veranstalter-Software (allen voran WBS-Blank), die kein neueres Datenformat unterstützen (wollen). Auch wünsche ich mir alternative Suchmöglichkeiten und “Buchungsstrecken”. Doch die kann kein Online-Portal für eine Monatsgebühr von 40 EUR ernsthaft erwarten. Große Portale haben oftmals tatsächlich die gleiche IBE hinter ihrer Webseite, können aber durch die nötigen Finanzen individuelle Anpassungen auch bezahlen.

Aus meinen Ausführungen ergibt sich auch, dass Deine Anforderungen bereits erfüllt werden. Als Beispiel nenne ich hier einmal http://www.fly.de, wo die IBE von Traffics bereits die Anforderungen zum großen Teil erfüllt.

Ich bin sehr interessiert an dem Thema IBE, möchte aber nur falsche Polemik vermeiden. Die ersten Kommentare zeigen ja bereits, wie schnell und gerne man in das gleiche Horn pustet, ohne die Inhalte auf Richtigkeit zu prüfen.

Viele Grüße
🙂
Der Sven

Wow Jo, ganz schöne Recherche! Ich denke Punkt 1) könnte die Branchensuche z.B. von Google bringen. Bei “hotel Barcelona” gibts dann unter den kritiken gleich die vielzahl der portale dazu. Auswählen und orientieren muss ich mich wahrscheinlich immer noch selber weil das Internet das Prinzip der Dezentralität unterstützt.
Dass Domestic Ziele bzw. Nahziele noch zuwenig aufscheinen hängt sicher mit dem Geschäftsmodell der Reisebüros zusammen, am Familienurlaub im Bayerischen Wald ist nix zu verdienen, der Aufwand für die Datenwartung der Kleinstruktur (Hotels, Pensionen) ist im Vergleich zur Provision einfach zu hoch.

Vielleicht muss man Differenzieren – es gibt Reiseformate die durchaus “Buchungstauglich” sind, (Geschäftsreise, Standard Pauschalreise) andere wiederum nutzen das Internet für Informationsbeschaffung, die tatsächliche Buchung läuft aber über den direkten Kontakt zu Menschen.

Hallo Sven,

vielen Dank für deinen langen und ausführlichen Beitrag, der hoffentlich auch dazu beiträgt, einige Gedanken aus meinem Artikel zu konkretisieren.

Es mag durchaus der Fall sein, dass die IBEs 150-200 Veranstalter in ihrem Angebot haben und dass die IBEs technisch in der Lage sind, noch mehr Angebote von noch mehr Veranstaltern zu verwalten und in den Datenbanken aufzunehmen. Auf meine Zahl von 50-60 Veranstaltern komme ich, in dem ich die Veranstalterlisten von den Reiseportalen durchgegangen bin. Hier werden zumindest bei einigen großen Portalen diese begrenzte Anzahl von Veranstaltern zugelassen. Dies mag natürlich viele Gründe haben, die ich im Einzelnen nicht alle kenne.

Bei meinen ca. 5 Prozent sprach ich nicht vom Marktanteil am Reisemarkt. Der mag nach den FVW Analysen 80 Prozent von etwas betragen, dessen Defintion ich nicht genau kennen. Die ca. 5 Prozent bezog sich auf die Anzahl der Veranstalter, die es möglicherweise am Markt gibt. Leider kenne ich noch keine Statistik, die eine Gesamtzahl der Reiseveranstalter veröffentlicht. Ich kenne aktuell 1000 Veranstalter und das sind bei weitem noch nicht alle am Markt, da ich jeden Tag neue Veranstalter im Netz finde. 1000 Veranstalter, 50 auf den Portalen = 5 Prozent. Lass die Zahlen schwanken, nehme die Parameter zu meinen Ungunsten, eine Richtung wird für mich mit dieser Zahl angezeigt: Die Minderheit der Reiseveranstalter finden sich in den Systemen und auf den Reiseportalen wieder.
Die Gründe mögen vielschichtig sein. Aus meiner Sicht sind die IBE und Online Reiseportale für die “kleinen” Reiseveranstalter nicht praktikabel, da die Geschäftsmodelle nicht miteinander harmonieren. (Online Buchbarkeit/ Provisionsmodelle) Aber letztlich ist das dem Kunden egal, dieser würde sich (meiner Vorstellung nach) eine Plattform wünschen, auf der er sich leicht und schnell einen Überblick über nahezu alle Angebote verschaffen kann. Hier sind meiner Meinung nach die Unternehmer/ Touristiker in der Bringschuld und müssten eine solche Plattform entwickeln. Aber einen solchen Schritt vermisse ich seit 10 Jahren. Stattdessen freut man sich über die Umsatzzuwächse und scheint sich damit zufrieden zu geben.

Bzgl. Ordnungsschema und Katalog. Über diesen Punkt kann man sicherlich noch weiter und länger nachdenken. Das werde ich in der nächsten Zeit auch tun, aber mein erster Eindruck ist genau das, was du schreibst: Die IBEs sind auf die Information der Kataloge angewiesen, erweitern und ergänzen diese aber nicht. Ich kann zwar nach Wellness oder Familie suchen, aber ich kann diese Auswahl auch nur verknüpfen beispielsweise mit einem (oder allen) Zielgebiet(en). Wobei diese Zielgebietslisten in keiner Weise einer Systematik gerecht werden.
Bei der Trefferliste ist vielfach das Hauptkriterium der Preis, wobei sich hier inzwischen kleine Neuerungen ergeben habe (Top Angebote). Dafür fällt aber gänzlich die mehr oder weniger helfende Hand eines Experten weg.

Die inzwischen ergänzenden Informationen habe ich in der Tat weggelassen. Seit wann gibt es diese bei Amazon, seit 2000/ 2001 oder noch früher? (Ich weiss es nicht mehr) Seit wann finden wir diese auf den Reise-Portalen seit 2007? Sie sind da,ja. Können aber nicht als Argument für Innovation angeführt werden.

Warum ich auf den Gedanken mit den Metasuchmaschinen gekommen bin, ist einfach: IBEs lassen sich die Daten in einem definierten Format liefern und IBEs sind vom Geschäftsmodell auf das Prinzip der Provisionszahlungen ausgerichtet. Metasuchmaschinen beschäftigen sich damit, wie können verschiedene Daten bzw. wie können Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt und zumindest für die Suche aufbereitet werden. Zusätzlich sammeln Metasuchmaschinen Erfahrungen mit Geschäftsmodellen jenseits einer Provisionszahlung, da sie diese nicht erhalten. Diese zwei Aspekte könnten langfristig ein Vorteil sein, mit dem sich IBEs und Reiseportale wenig beschäftigen. (Vielelicht tun sie dies hinter verschlossenen Türen. Das kann ich nicht beurteilen)

Ich weiß die Gefahr in eine Polemik abzutriften ist gegeben. Auch ich möchte das vermeiden. Mein Versuch ist lediglich einige Punkte/ Sachverhalte von einer anderen Perspektive zu beleuchten, nur das zu schreiben, was viele Denken bringt meiner Meinung nach wenig. Andere Perspektiven beinhalten leider auch das Risiko, noch nicht alles perfekt durchdacht zu haben und provozieren natürlich auch Missverständnisse und falsche Auslegungen, sowie unpräzise Darstellung und Äußerungen von meiner Seite.

Grüße
Jens

Klar, jedes Portal schaltet in der IBE nur die Veranstalter frei, mit denen sie einen Agenturvertrag haben.

Die mangelnde Harmonie ist allerdings nicht auf der Ebene der Geschäftsmodelle sondern auf der Ebene der Daten zu suchen. Wenn Du Leistungen/Preise durchsuchbar und vergleichbar haben möchtest, kommt man nicht darum, Daten zu bevorraten. Das tun aber eben nur 200 von Deinen 1000 (ich schätze eher 2000, wenn man alle dazuzählt, die Pakete schnüren) Veranstaltern.

Nun schau Dir die Excel-geführte Datenhaltung vieler der 1800 Veranstalter an und fordere noch einmal Lösungen von der Software-Industrie. Die Lösungen sind da!!! Sie sind sogar erschwinglich. Das einzige Problem ist, dass die Veranstalter sich auch damit beschäftigen müssen. Nicht mehr, als mit ihren Excel-Listen – aber Veränderungen sind nicht gerne gesehen…

GIATA und Traveltainment bieten schon weit länger Zusatzinformationen zu Reiseprodukten an, als Amazon besteht. Bitte höre auf, mit (falschem) Halbwissen Deine Meinung zu untermauern.

Das Geschäftsmodell der IBE ist Dir anscheinend auch nicht wirklich bekannt. Es gibt nämlich alle Varianten. Von Buchungsentgelt pro getätigter Buchung, über pauschale Software-Lizenzen bis zu monatlichen Nutzungsgebühren. Es liegt am Portal-Betreiber, welche Variante er will bzw. sich leisten kann und will. Das kann man aber nicht den IBE-Hersteller vorwerfen.

Auch das Geschäftsmodell der Portal-Betreiber begrenzt sich schon lange nicht mehr auf Provisionen aus dem Reiseverkauf. Denn die Einstufung als NTA (Non Traditional Agency) bescherrt ihnen kaum noch Provisionen, oftmals nur die Hälfte wie im Reisebüro. Stattdessen gibt es Zusatzeinnahmen aus Werbungen, Affiliate-Programmen, Google AdSense oder den Zusatzverkauf von Koffern o.ä.

Die Metasuchmaschinen können auch nur deshalb die Daten aggregieren, weil sie die Daten in gleichartiger Form von den IBE absaugen. Das ist weder eine tolle Leistung, noch eine Innovation.

Bevor Du nun antwortest, finde ich, solltest Du Dir mehr Gedanken zur Software-Erstellung in der Touristik machen. Wie gesagt, auch ich möchte Verbesserungen. Doch fange bitte an den richtigen Stellen mit der Kritik an und nicht an einer x-beliebigen Stelle, die in sich kaum Änderungen alleine erreichen kann. Es ist zu komplex, als das man einfach einen zum Sündenbock machen kann.

🙂
Der Sven

Hallo Jens, das beste blogpost in tourismus blogs seit langem.
Hallo Sven, das beste Blogkommentar in Tourismus blogs seit langem.
ich liebe Kommunikation. Im social Web. Meinungen Statt Fakten. Das scanfft glaubvwuerdigkeit und Beziehungen. Danke. Martin

Während meiner heutigen Zugfahrt quer durch Deutschland, hatte ich noch einmal ausgiebig Zeit mich mit diesem Post und den dazugehörigen Kommentaren zu beschäftigen. Ich habe lange überlegt, ob ich mich noch einmal in den Dialog einmische. Jetzt ist 00:30 Uhr und kann irgendwie nicht schlafen.

Das sind die Situationen wofür Blogs geschaffen wurden.

Jens, noch einmal mein Kompliment. Es ist Ihnen gelungen, den richtigen Köder auszuwerfen und der Fisch hat angebissen. Schön, dass auch mal Musik auf den Fischkutter kommt. Ich verstehe Ihre Ausführungen sehr wohl und die Vision hinter diesen Gedanken. Es ist egal, ob sich die Angaben auf einer 100%ig genauen Recherche berufen. Niemand kann alleine Alles detailliert und genau wissen. Dazu gibt es eben die neuen Technologien wie z.B. Blogs.

Sven, es freut mich, dass Ihnen der Köder geschmeckt hat, nur so werden die Informationen genauer, vielen Dank.

Auch ich habe Hochachtung vor der Entwicklungsleistung der IBE-Programmierer. Diese Maschinen haben auf jeden Fall ihre Daseinberechtigung. Es hängt eben immer vom jeweiligen Geschäftmodell ab. Ich gehe konform, dass bis heute das Ordnungsshema der Kataloge und den Anforderungen der Reiseanbieter als Vorlage der IBE dient. Nur wird es sicher in Zukunft nicht IMMER so bleiben. Unsere Kunden von morgen (so wie Madlen) werden dankbar sein, über komfortablere Lösungen als die “dropdowns”, denn Sie werden erlebnisorientierter und individualistischer sein. Wobei man hierbei klar zwischen Geschäftsreisen und Urlaubsreisen unterscheiden muss. In meinen weiteren Ausführungen beziehen ich mich nur auf die individuellen Privatreisenden von Morgen. Die Kommunikation wird kurzweilig und emotional, gefüllt mit Lebensfreude und einer Prise Abenteuer. Ich z.B. hätte gern mal eine Buchungsmaschine bzw. ein Portal, die/das mich emotional anspricht, die/das es mir ermöglicht, meine Urlaubspakete nach meinem Gusto selbst zusammen zustellen. Dabei möchte ich mich nicht nur auf einen Leistungsträger beziehen sondern übergreifend. Darunter ist nicht das Buchen von Flug, Hotel, Mietwagen zu verstehen sondern destinationsbezogene Hotelübernachtungen, Golfrunden, Konzert bzw. Theaterkarten, kulturelle Ausflugsfahrten in die Umgebung und einen Segeltörn mit Anbietern meiner Wahl. Der Fokus liegt auf den Freizeitaktivitäten. Sie haben Priorität. Übersteigt es mein Budget mache ich Abstriche beim Hotel. Gibt es eine IBE oder ein Portal, dass Emotionalität, Einfachheit, Selbstbestimmung bietet, dass bei Nichtverfügbarkeiten Alternativen nach meinen individuellen Bedürfnissen vorschlägt, ohne dass ich noch einmal mit diversen Suchfunktionen von vorne beginnen muss?

Meine Erfahrungen als Hotelier: 1/4 der heutigen Buchungen sind Bausteinprodukte, die die Gäste nach Empfindlichkeiten, Tagesform, Wetterverhältnissen etc. buchen. Meistens sind es zunächst pure Übernachtungsbuchungen und vor Ort kommen die Bausteine hinzu. Für diese Flexibilität sind Sie gern bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. 3/4 buchen Pauschalen, die es massenhaft am Markt gibt, frei nach dem Motto “Irgendwem wird der Köder schon schmecken”. Ich habe festgestellt, dass wir Menschen nach vier Dingen im Internet suchen. Ich nenne sie “TOMM” – “T” für Themen, “O” für Orte, “M” für Menschen und “M” für Marken.

FAZIT: Beharren wir nicht auf die Dinge, die wir kennen , die wir sehen und anfassen können. Setzen wir heute wirklich schon den Fokus auf die Kunden von “Morgen” (Kundenorientierung)? Ich freue mich auf weitere IBE -Entwicklungen, die hoffentlich auf OpenSource-Basis programmiert und von der “breiten Masse” individuell weiterentwickelbar sind.

Sören

Sehe da nicht nur rückschritte wie ihr es beurteilt, sicher hat auch die Buchung über ein Reisebüro seine Vorteile, wenn man abgesichert sein will, einen kompletten Trip sich buchen will samt Zusatzleistungen, da wird oft Beratung beansprucht.
Aber für einen herkömmlichen Flug oder eine Hotelbuchung brauche ich keine Beratung, da zählt bei vielen einfach das billigste – ich habe gute Erfahrungen bei Traveliq.de machen dürfen, da wurden auch sämtliche Kosten aufgelistet, was ich bei vielen anderen Anbietern bemängele, das sollte ersichtlich sein.

Vielen Dank für die vielen langen Beiträge zu diesem Post. Ich denke wir alle verfolgen ein ähnliches Ziel, das wir bei der Diskussion nicht übersehen dürfen: Eine Verbesserung der Technologie für die Branche. Auch möchte ich gleich anfügen, dass natürlich nicht von “der” Technologie in der Touristik gesprochen werden kann, sondern dass sowohl die Touristik als auch die Technologie heterogen ist und alle Perspektive zu betrachten, würden ein Buch füllen und einen Blog Post überfordern. Da ich aber dennoch gerne eine Diskussion über die Technologie führen will, müssen wir leider mit bestimmten Unschärfen leben und diese in der Diskussion berücksichtigen.

Auch mir ist klar, dass die bestehenden Systeme als Ganzes nicht verteufelt werden dürfen bzw. können, viele sind erfolgreiche Geschäftsmodelle und werden von den Kunden akzeptiert.Dennoch denke ich, dass einige Punkte nicht gut gelöst sind und ich denke auch, dass es notwendig ist, einen Schritt weiter zu denken. Jörg spricht sehr schön seine Vorstellungen an, welche von den heutigen Buchungstechnologien nicht erfüllt werden können, welche aber zunehmend von den Kunden gefordert werden. Er schreibt seine Gedanken zwar aus der Perspektive “Deutschland als Urlaubsziel”, aber ich denke ähnliche Anforderungen können auch auf “Reisen ins Ausland” übertragen werden.

Aus meiner Sicht spricht Sven ein grundlegendes Problem an. Die Datenhaltung vieler Veranstalter, noch immer überwiegt die “Excel Liste” bei der Verwaltung der Reisen und ich denke auch in vielen Bereichen der Branche findet ein großer Teil des Datenaustausches per Excel/ Word statt. Diese Vorgehensweise hilft uns bzgl. der Datenhaltung nur bedingt weiter.

Anders als Sven setze ich dennoch genau an dieser Stelle an. Ich fordere Lösungen von der IT! Ich will nicht behaupten, dass es bereits IT-Lösungen gibt, wenn ca. 90 Prozent (ca. 2000 Veranstalter bei ca. 200 Veranstalter welche die IT nutzen) der Veranstalter die vorhandene IT nicht akzeptieren. Ich spreche immer wieder mit Veranstalter, welche Geld in die Hand nehmen und sich individuelle IT bauen lassen, da sie mit dem bestehenden Angebot am Markt nicht zufrieden sind und ihre Probleme nicht gelöst werden. Diese individuellen IT-Entwicklungen helfen zwar den einzelnen Veranstaltern, allerdings tragen diese IT-Lösungen nicht zu einer Verbesserung der Gesamtsituation bei. Meiner Einschätzung nach ist es egal, ob wir hierbei den Veranstaltermarkt (Sven) betrachten oder den Destinationsmarkt (Jörg).

Aus meiner Sicht kann ich die Veranstalter, die nur zögerlich mit der vorhandenen Technologie arbeiten wollen, gut verstehen, denn die IT Ergebnisse finde ich für eine fast 10 jährige Entwicklungszeit nicht besonders gut. Beispiele aus Kundensicht habe ich dafür bereits gebracht, Beispiele aus dem Bereich der Geschäftsmodelle habe ich angebracht (Der Reiseverkauf über eine Online IBE wird zwischen Vermittler und Veranstalter auf Provisionsbasis abgewickelt), Beispiele für Anforderungen von Veranstalter an die IT wurde noch nicht erwähnt.

Ich bleibe dabei, Ich sehe die IT Dienstleister in der Schlüsselposition für einen Fortschritt der Touristik auf diesem Gebiet. Ihre Produkte müssen den Anbietern (Veranstaltern etc.) in der Branche gefallen und nützen. Dies ist nur dann der Fall, wenn mehr als die beispielhaft erwähnten 10 Prozent der Veranstalter diese Technik einsetzen. Ich bin mir sicher, dass sich viele Anbieter für eine Technik entscheiden werden, wenn diese zum einen ihre Probleme richtig adressiert und zum anderen ihren Reisenden/ Gästen gefallen. Bezüglich beider Punkte habe ich aktuell meine Zweifel und verstehe die Zurückhaltung der Anbieter.
Aus diesem Grund spreche ich provokativ von einem “Rückschritt” statt einem “Fortschritt”, da aus meiner Sicht einige elementaren Probleme noch nicht gelöst sind.

Also kommt, als IBE-Vorreiter (1996 übrigens) war das was wir gemacht haben bahnbrechend (Amadeus behauptete steif und fest das ginge nicht, was wir da machen, bis Siemens als Erstkunde den Nachweis des Gegenteils antrat). Aber das stimmt leider, die Aufbruchstimmung ist vorbei, die Erbsenzähler haben das Zepter übernommen, Änderungen sind minimalistisch. Liegt aber auch daran, dass die Entwicklung Geld und Know-How erfordert, an Einem von Beiden (oder Beiden) hapert es aber meist.

Richard Eastman (www.offthewallcomments.com) bemängelt bis heute, dass die Reiseindustrie nicht Web-2.0-fähig ist. Man muss vorher wissen, was man sucht.
Henry Hartefeldt von Forrester bringt es anders auf den Punkt, fragt sich öffentlich, warum mir als Kunde Reisen ab Orten angeboten werden, die nicht zu meinem Standort passen. Persönliche Ansprache ist bei den meisten Newslettern bis heute Fehlanzeige… http://www.Pommo.org falls jemand eine kostenlose Lösung sucht, das anders zu machen…

Insgesamt leider ein Armutszeugnis. Und dass die meisten interessanten Anbieter zwischenzeitlich von den “Giganten” (Amadeus, Sabre, Travelport) geschluckt wurden ist da nur noch ein Symptom. Aber ein globales Symptom, Was mich aber auch nicht wirklich tröstet…

Warum bekommt man hier eigentlich keine Benachrichtigung, wenn neue Kommentare eingegangen sind?

@Sven
Ist eine berechtigte Frage, wir haben uns noch nicht auf die Suche nach einem entsprechenden Plugin/ Einstellung in WP gemacht.
Könnt aber eine hilfreiche Funktion sein.
Danke
Jens

@Ralf
Danke!

Plugin habe ich installiert.

Grüße
Jens

Eine Alternative ist auch die Kommentare (alle/oder von einem einzelnen Artikel) per RSS zu abonnieren. Geht zumindest bei WordPress Blogs auch dann, wenn der Betreiber da keinen Button für anbietet. Einfach mal ein /feed/ an den URL hängen.

ToM80

Ich finde diese Diskussion sehr interessant, auch wenn sie sich schon an mehreren Stellen im Internet wiederfindet.
Aus diesem Grund möchte ich jetzt gar nicht zu tief einsteigen, denn vieles wurde schon gesagt.
Fakt ist: Die heutigen IBEs haben sich in den letzten Jahren kaum verändert!
Allerdings hat sich von Portalseite her auch gezeigt, dass die User die Nutzung der IBE bereits verinnerlicht haben und mit geänderten Suchformularen (z. B. freier Texteingabe) nicht klar kamen (==Buchungseinbruch).

Das heißt aber nicht, dass deshalb alles beim alten bleiben muss, ganz im Gegenteil, es ist Zeit für neue techniken, die mit Sicherheit auch kommen werden.

Die Touristik hat jedoch gegenüber (aller) anderen Branchen ein riesen Stolperstein den es zu überwinden geht.
Die Anbieter sind nur Mittler! Alle Reisen in den IBEs müssen zugeliefert werden, man hat keinerlei Einfluss auf die Daten die geliefert werden.
Die Veranstaltertexte müssen aus rechtlicher Sicht angezeigt werden, verändert man sie hat man ein Problem wenn der Kunde später Anspruch auf etwas erhebt was das Portal selbst in den Text geschrieben hat, z. B. auf Grund der Erfahrung eines Expedienten.

Jede andere Branche (ausser Finanzwesen) hat harte Produkte die sie in der Hand halten können, deren Basisdaten mitgeliefert werden, aber die Beschreibung dann indivieduell stattfinden kann.
In der Touristik ist dies nicht möglich!
Die Veranstaltersystem liefern, wie oben beschrieben, eigentlich “Schrottdaten”, da diese auf alten IT-Systemen basieren.
Nachdem sich LTU in der Vergangenheit die Finger an einem neuen IT-System verbrannt hatte, gab es lange keinen Anlauf hier was neues einzuführen, ganz nach dem Motto: never change a running system.
Jetzt machen sich TUI und Thomas Cook auf ein neues IT-System zu entwickeln, aber wieder jeder für sich, eine Veranstalterübergreifende Lösung mit einem neuen besseren Standard als es eine INFX-Datenlieferung erlaubt ist leider nicht in sicht.

Deshalb wird in der nahen Zukunft jede IBE nur ein Kompromiss sein.

Noch eine Anmerkung zum Thema Meta-Suche (MSE).
Diese als innovative Vorbilder für IBEs zu nennen finde ich etwas komisch.
Denn: ohne IBEs funktionieren die MSEs nicht, da sie auf diese Daten zurückgreifen.
Sollen jetzt die IBEs auf dem Markt sich gegenseitig spidern? Hätte auch wenig Sinn, da die Daten trotzdem gleich bleiben.

Alles was hier getan wird ist Daten die bereits vorhanden sind in ein anderes Korsett zu zwängen, ob das nun innovativ ist wage ich zu bezweifeln 😉

Daniel

@Tom80 – wo findet sich die Diskussion noch im Internet?
VG Daniel

Daniel

@Tom80 – cool, danke. Gleich mal lesen!

Ich finde die Diskussion sehr interessant, auch wenn sich diese schon an mehreren Stellen im Internet wiederfindet.
Aus diesem Grund möchte ich jetzt gar nicht zu tief einsteigen, denn vieles schon gesagt wurde.
Fakt ist: Die heutigen IBEs haben sich in den letzten Jahren kaum verändert, jedoch einige Neuerungen gibt es schon!
Allerdings hat sich von Portalseite her auch gezeigt, dass die User die Nutzung der IBE bereits verinnerlicht haben und mit geänderten Suchformularen nicht klar kamen. Deshalb haben Reiseportale Kategorien eingebaut um den Suchenden besser zu unterstützen.
Das heißt aber nicht, dass deshalb alles beim alten bleiben muss, ganz im Gegenteil, es ist Zeit für neue Techniken, die mit Sicherheit auch schon zum Teil kommen.
Es wird heute schon Zusatzinformationen geliefert, wie Hotel Informationen und auch Videos dieser. Die Angebote selbst lassen sich auch zunehmend besser kombinieren durch z.B. Mix und Sparangebote. Als dies führt zu einer bessern Information des Reiseziels

Sony

Hallo,

Schon Intressantes Thema was Ihr so drauf habt,einige von euch scheinen das nötige know-how zu besitzen und können es besser machen nun ich könnte euch die chance dazu geben.vorausgesetzt Ihr habt Intresse Mir schwärmen schon seit Jahren einige Ideen die alle Reiseportale in den Schatten stellt, Ideen habe ich wie gesagt nur nicht das nötige know how,

ToM80

Sony, ausser know how und Ideen gehört auch eine nicht gerade geringe Menge Kapital dazu um in der Portalwelt mitzumischen.
Aber interessiert an solchen Themen bin ich immer.

Daniel

@Sony – wer verbirgt sich den hinter diesem Namen? Wir sind durchaus beratend tätig und freuen uns über Kontakte. Nimm doch einfach mal Kontakt mit uns auf unter info@tourismuszukunft.de

Beste Grüße, Daniel

ToM80

Hallo zusammen, sorry dass ich das alte Thema nochmal aufwärme, aber ich bin letzte Woche über eine interessante Pressemeldung gestolpert:

http://www.blogspan.net/presse/tourport-mit-vollig-neuartiger-such-und-buchungsmaschine/mitteilung/23614/

Ich glaube das könnte ein Fortschritt in den festgefahrenen IBE Strukturen sein, auch wenn ich den Begriff ISBE nicht gelungen finde, eine IBE bleibt eine IBE.

Hallo ToM80,

mir ist diese Meldung auch über den Weg gelaufen. Ich bin gespannt, wie diese IBE aussehen wird und freue mich, dass ein neues Produkt dazu auf den Markt kommt.

Grüße
Jens

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