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Das Handy als Museumsführer

Etwas spät, aber wir schreiben darüber. Das ist die Hauptsache. Vor 2 Tagen wurde auf dem Basicthinking Blog ein Thema angeschnitten, das stark in unserem Interesse liegt: Information mobil nutzbar zu machen. Um das eintippen einer URL im Handy zu vermeiden, gibt es sogenannten Tags z.B. im Format des QR Codes. Ein solcher Code ermöglicht es eine gewisse Menge an Information zu transportieren. Gut eignet sich ein solcher Code, um eine Internetadresse zu speichern. Mit einem modernen Foto-Handy kann dieser Code abfotographiert und Information nutzbar gemacht werden. Zum Beispiel kann automatisch die entsprechende Internetseite aufgerufen werden. In den Kommentaren auf dem Basicthinking Blog hat sich Stefan die Mühe gemacht und einige Test mit seinem Handy beschrieben.

Ein kleines Museum in Frauenaurach bei Erlangen – schon allein deswegen muss ich einen Bericht darüber schreiben, denn das ist meine Heimat – hat diese Technologie in ihrem Museum eingesetzt. Die Besucher können mit Hilfe des Handy und diesem Code eine Internetseite ansurfen, auf der weitere Informationen stehen. Eine genaue Beschreibung gibt es in diesem PDF Dokument. Ein Interview gibt es auf Mobile- Tagging.

Über ähnliche Projekte z.B. in Wien haben wir hier berichtet. Auch gibt es ein freie und offene Technologie für solche Codes, wie wir hier geschrieben haben.

Mit dem zunehmenden Hype rund um das iPhone erlebt das mobile Internet einen Bedeutungszuwachs und nach und nach eine Relevanz bei den Nutzern. Nokia und Google werden diesen Trend weiter anheizen, so dass damit zu rechnen ist, dass im Laufe des nächsten Jahres das Internet sinnvoll mobil genutzt werden kann. Ab diesem Zeitpunkt können Destination verstärkt ihre Informationen für das Handy aufbereiten und Zusatzinformationen zu den POIs z.B. mit Hilfe solcher Codes und der Internetseite dem Gast anbieten.

JO

3 Kommentare zu
Das Handy als Museumsführer

Carsten

Problem: Damit das Handy den Code “lesen” kann muss Software installiert werden. Mit dem Iphone via App-Store vielleicht noch machbar, aber welcher Privatmensch lädt denn Software aufs Handy und installiert diese dann? Randgruppen, aber wohl kaum die Msssen…
Wird im übrigen auch im Münsterland schon genutzt:

http://www.babiel.com/Themen/Linkbox.html

Zahlen zur tatsächlichen Nutzung wären hierzu hochgradig interessant!

@Carsten: Viele (Manche/Einige/…?) Mobiltelefone können das wohl schon von Haus aus. Zumindest mein Nokia. Aber entdeckt habe ich die Funktion erst nach der Lektüre von Roberts Artikel.

Von da her haben QR-Codes sicherlich noch ein Wahrnehmungsproblem. Aber ich denke, das wird sich mit wachsendem Angebot (an modernen Handys und an Codes in freier Wildbahn) wohl bessern.

Daniel

Geht ja echt super… habe es gerade auf meinem Sony Erricson P1i getestet mit einer freien Software – geniale Funktion! Handy hat sofort den entsprechenden codierten Link erkannt, Browser geöffnet und aufgerufen.

MfG Daniel

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