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23. Juli 2008

Das Handy als Museumsführer

Etwas spät, aber wir schreiben darüber. Das ist die Hauptsache. Vor 2 Tagen wurde auf dem Basicthinking Blog ein Thema angeschnitten, das stark in unserem Interesse liegt: Information mobil nutzbar zu machen. Um das eintippen einer URL im Handy zu vermeiden, gibt es sogenannten Tags z.B. im Format des QR Codes. Ein solcher Code ermöglicht es eine gewisse Menge an Information zu transportieren. Gut eignet sich ein solcher Code, um eine Internetadresse zu speichern. Mit einem modernen Foto-Handy kann dieser Code abfotographiert und Information nutzbar gemacht werden. Zum Beispiel kann automatisch die entsprechende Internetseite aufgerufen werden. In den Kommentaren auf dem Basicthinking Blog hat sich Stefan die Mühe gemacht und einige Test mit seinem Handy beschrieben.

Ein kleines Museum in Frauenaurach bei Erlangen – schon allein deswegen muss ich einen Bericht darüber schreiben, denn das ist meine Heimat – hat diese Technologie in ihrem Museum eingesetzt. Die Besucher können mit Hilfe des Handy und diesem Code eine Internetseite ansurfen, auf der weitere Informationen stehen. Eine genaue Beschreibung gibt es in diesem PDF Dokument. Ein Interview gibt es auf Mobile- Tagging.

Über ähnliche Projekte z.B. in Wien haben wir hier berichtet. Auch gibt es ein freie und offene Technologie für solche Codes, wie wir hier geschrieben haben.

Mit dem zunehmenden Hype rund um das iPhone erlebt das mobile Internet einen Bedeutungszuwachs und nach und nach eine Relevanz bei den Nutzern. Nokia und Google werden diesen Trend weiter anheizen, so dass damit zu rechnen ist, dass im Laufe des nächsten Jahres das Internet sinnvoll mobil genutzt werden kann. Ab diesem Zeitpunkt können Destination verstärkt ihre Informationen für das Handy aufbereiten und Zusatzinformationen zu den POIs z.B. mit Hilfe solcher Codes und der Internetseite dem Gast anbieten.

JO

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