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20. Mai 2008

Triphunter – Exklusivität von Reiseangeboten als USP

Den Trend zu den Vente Privee Clubs haben wir bereits im April auf unserem Blog vorgestellt. Laut Exciting commerce soll ab Juni 2008 der Online-Reiseclub Triphunter für Deutschland ans Netz gehen. Betrieben wird der Club von der Private Trips GmbH. Hinter dieser Firma wiederum steckt der gleiche “Kopf”, der zu seiner Zeit hier in München die Hotelplattform abitero gestartet hat. Wie es genau mit abitero weitergeht, ist uns derzeit leider nicht bekannt.


Das Prinzip von Triphunter ist es, ausgewählte Reiseangebote nur an Mitglieder des Reiseclubs zu verkaufen. Der Kundenkreis von Triphunter ist also als geschlossene Gesellschaft zu verstehen, zu der man nur über Einladung von Mitgliedern Zutritt erhält. So wird der Aufbau sozialer Netzwerke unter den Kunden ermöglicht und zugleich die Kundenbindung an den Club optimiert. Triphunter Screenshot

TripHunter ist Deutschlands erster online Reiseclub. Nur Mitglieder erhalten Zugang zu einer wöchentlich wechselnden Auswahl an hochwertigen Reisen zu exklusiven Preisen.

Das Konzept wurde von voyage privé aus Frankreich geprägt und ist sehr erfolgreich. Voyage Privé wurde 2004 gegründet, erzielte im Jahr 2007 bereits 15 Millionen Euro Umsatz und planen für 2008 einen Umsatz von 45 Mio Euro, ein Umsatz, den Travel24.com nie erreichte, obwohl sie als einziges börsennotiertes Online Reiseportal erhebliche Gelder für Marketing hatten. Die Strategie des Vente Privee Clubs Eine ähnliche Strategie verfolgt auch die amerikanische Plattform Travelzoo Inc., die momentan auf den europäischen Markt expandiert.

UPDATE: Travelzoo ist kein reiner Vente Privee Club, sonder eine Art Mailingliste, auf der man sich eintragen kann. Siehe ersten Kommentar.

D.A. / JO

Daniel Amersdorffer

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Triphunter – Exklusivität von Reiseangeboten als USP

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