Reisesuche auf Basis vom Semantischen Web

Es ist offensichtlich, dass die Entwicklungen im Semantischen Web immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die häufige Verknüpfung vom Semantischen Web und Web 3.0 täuschen vor, dass diese Technologie erst in Zukunft eingesetzt werden kann und noch nicht so weit ist. Vor ein paar Tagen tauchten auf einem amerikanischen Blog bereits eine Firma auf, welche Restaurant Kritiken auf Basis des Semantischen Webs analysiert. Ich habe diese Idee hier vorgestellt.

Gestern hat der Read/WriteWeb Blog über uptake geschrieben, eine Suchmaschine für Reisen. Auch Claude hat in seinem Blog gestern noch einen Bericht und ein Interview zu diesem neuen Dienst veröffentlicht.

Was macht uptake so besonders?

Die Firma hat eine eigene Reise-Ontology entwickelt. Eine solche Ontology wird benötigt, um einzelne Elemente miteinander in Beziehung setzen zu können, denn dort wird definiert, dass ein Hotel zum Beispiel Zimmer beinhaltet und ein Frühstück anbieten kann, dass ein Fitness Bereich ein Element eines Sporthotels ist etc.

Damit hat uptake bereits die Arbeit geleistet, welche die österreichische Arbeitsgruppe mit myontology leisten will, mit dem Unterschied, dass myontology auf einer kollaborativen Plattform läuft und uptake eine proprietäre Lösung entwickelt hat.

Dies sind die ersten entscheidenden Schritte, um aus unstrukturierten Textinformationen strukturierte Daten abzuleiten und diesen Daten eine Bedeutung zuzuweisen. Sind diese Entwicklungen etwas weiter vorangetrieben dürften die nächsten Innovationen -auch im Tourismus- sehr schnell geschehen. Neue Wege, um gezielt Reiseangebote im Internet zu finden, sind dann möglich. So wie es uptake im Kleinen bereits vormacht.

JO

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2 Kommentare zu “Reisesuche auf Basis vom Semantischen Web”

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wo siehst du eigentlich den schlagenden Vorteil der semantischen Suche? Ich finde es nett, sehe aber keinen Quantensprung in der Systematisierung von Reiseangeboten. vielleicht habe ich es aber auch nicht ganz verstanden….

Servus Elias,

hmm ich glaub, in einem Kommentar ist diese Frage schwer zu beantworten. Ich werde dazu wohl einen eigenen Post schreiben. Dauert aber noch ein bißchen

Grüße
Jens


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von links: Jens Oellrich, Michael Faber, Daniel Amersdorffer und  Florian Bauhuber

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