Arbeitsgruppentreffen Ontologien im Tourismus

Die Wirtschaftskammer Österreich, die Österreich Werbung, AUSTRIAPRO und die Smart Information Systems GmbH betreiben unter dem Namen ebSemantics (enabling semantic web based e-commerce) ein Projekt, welches kleinen und mittleren Unternehmen die Vorteile des E-Commerce im Semantic-Web Bereich erschließen helfen soll. Der zweite Projektabschnitt fokussiert insbesondere auf die Freizeit- und Tourismusbranche und versucht Eintrittsbarrieren zu minimieren und praxisnahe Umsetzungsbeispiele aufzuzeigen (mehr Infos).

In verschiedenen Arbeitsgruppen und Arbeitsterminen, zu denen Akteure der Branche eingeladen werden, werden verschiedenste Themen des Projektes nach und nach ausgearbeitet. Drei Ziele sollen damit erreicht werden:

  • Standardisierte Strukturen zur Nutzung des Semantic Web durch Unterkunftsbetriebe, Gastronomie und Events
  • Kostenlose und einfach zu bedienende Programme zur Eingabe
  • automatische Einbindung der so erstellten Contents in Portale, passende Seiten etc.

Am 16. April von 9:00 bis 16:00 Uhr wird in Wien ein Arbeitsgruppentreffen abgehalten, bei dem es um Ontologien im Tourismus – speziell in den Angebotsbereichen Unterkünfte, Events, Freizeitangebote und Gastronomie – gehen wird. Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

Nachdem ich den Veranstaltungshinweis gelesen hatte, kam ich ins Nachdenken. Was ist hier mit Ontologie gemeint? – Semantic Web bedeutet die Codierung von gesellschaftssprachlichen Ausdrucksweisen in maschineninterpretierbare Sprache. Dabei müssen reale Gegebenheiten / Wirklichkeiten in maschinenlesbare Codes transformiert werden. Mittels dieser momentan vor allem über eine technologische Perspektive angegangenen Methode wird es dem im Web nach Informationen Suchendem ermöglicht, sich nicht nur faktenorientierte sondern an persönliche Emotionen und Vorlieben angepasste Suchergebnisse anzeigen zu lassen. Dieses Thema birgt eine weite philosophische Diskussion über Subjektivität, Konstruktivismus, Ontologie und Sematik, die anzustoßen sicher mal einen eigenen Artikel wert ist.

D.A.

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von links: Daniel Amersdorffer, Jens Oellrich (vorne) und Florian Bauhuber

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