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28. Februar 2008

Web Fundstücke

In den letzten Tagen gab es einige interessante Nachrichten und Beiträge auf den diversen Blogs. Da ich diese nicht alle im einzelnen wiedergeben möchte, gibt es hier ein Zusammenfassung und den Versuch eine Beziehung zum Tourismus herzustellen.

Robert Basic mutiert mit seinem Blog langsam zu einem “Law” Blog, denn in den letzten Tagen gab es doch reichlich Fragen und Diskussionen rund um Rechtsprobleme. Eine Frage dreht sich dabei um die Verwendung von Google Maps und insbesondere von Google Earth.

  1. Es gibt eindeutig Abmahnung bei der Veröffentlichung von Screenshots, welche aus Google Earth gemacht wurden
  2. Screenshots aus Google Maps sind ebenfalls nicht zu empfehlen.

Beide Fälle scheinen damit zusammen zu hängen, dass der Kartenanbieter seine Lizenzen verletzt sieht, denn im Falle einer Vertragsauflösung mit Google würden diese Screenshots weiterhin bestehen bleiben. Dieses Argument stellt auch den Unterschied bei der Verwendung der API dar, denn hier bleibt das Kartenmaterial steuerbar und damit austauschbar. Aber auch um die Verwendung der Google Maps API gibt es strittige Fälle. Darf die API kommerziell verwendet werden? Ein Google Kunde behauptet, dass für eine kommerzielle Nutzung eine Enterprise-Lösung notwendig ist, daher haben diese nach Rücksprache mit Google eine Software Lizenz gekauft, ein anderer großer, kommerzieller Benutzer der API verwendet die kostenlose Schnittstelle und hat bis jetzt keine Probleme bekommen. Eine Aussage in Richtung von erlaubter kommerzieller Nutzung gibt es bei diesem Kommentar.

Diese Frage ist vor allem Interessant für die vielen Destinationen, welche Google Karten auf ihren Internetauftritten einbauen, um den Reisenden einen guten Mehrwert zu bieten.

Ein anderer interessanter Bericht, diesmal auf deutsche-startups.de bezieht sich auf Communities und Datenschutz. Prof Speck beleuchtet dort kritisch den Umgang mit Datenschutz im Internet. Viele Community Nutzer stellen dort mehr Informationen und Daten über sich freiwillig zur Verfügung als ein Nachrichtendienst wohl jemals einsammeln könnte. Zusätzlich wird kritisiert, dass die Communities Einbahnstrassen sind. D.H. Die Nutzer können dort ihre Daten und Kontakte eingeben, aber nicht mehr aus dem System herausholen und meist auch nicht mehr löschen. Damit kann nicht sichergestellt werden, was mit der Information geschieht. Zum einen bietet die zentrale Speicherung der Daten ein interessantes Angriffsziel für Häcker, zum anderen kann eine Community gekauft/ verkauft werden und plötzlich gelangen diese Informationen in ganz andere Hände. Eine Lösung sieht er sowohl in der Aufhebung der Grabenmentalität der Betreiber als auch in der Aufklärung der User, so dass diese die Bereitstellung ihrer privaten Daten reflektieren und kontrollieren.

Wie verhält es sich bei diesem Thema mit den vielen Reisecommunities? Wie gehen die Reisenden mit ihren Urlaubsreisen und Urlaubsinformationen um und welche Probleme können daraus entstehen?

JO

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