Reisecommunity Teil X

Kategorien: Allgemein

Das Thema Reisecommunity bleibt weiterhin aktuell, obwohl es fraglich ist, wie viel Potenzial in diesem Thema steckt. Bereits im Mai letzten Jahres gab es hier auf dem Blog eine Diskussion über Reisecommunities und seit dem wurde das Thema immer wieder aufgegriffen. So stellt deutsche-startups zurecht fest, dass ein extrem großer Wettbewerb Reise-Community Markt herrscht. Permanent entstehen neue Communities wie zum Beispiel DoDo, welche wohl technisch noch einige Probleme haben und erst jung am Markt sind, oder wie Tumiu, welche sich mit Google-Maps auf die Darstellung von Reiserouten und multimedialen Content konzentrieren.

Auch wurden in der Zwischenzeit einige Communities von Investoren finanziell unterstützt und konnten somit ihre Reichweite und Bekanntheit vergrößern, was jetzt wohl auch die “großen, traditionellen” Unternehmen auf den Plan treten lässt. Wie berichtet, stellt noch im Februar Opodo seine Reisecommunity vor. Mitte Februar hat dagegen Marco-Polo seine neue Community eröffnet, mit der Besonderheit, eigene Artikel und Informationen in einem neuen Reiseführer gegen Bezahlung veröffentlichen zu lassen.
Eine neue Richtung will Sabre mit der angekündigten Community einschlagen: Diese soll für Geschäftsreisende sein und wichtige Reiseinformationen bereithalten. Cubless, so der Name dieser Plattform, wird zusammen mit American Express entwickelt und Mitte 2008 am Markt lanciert. (Dank für die Information an Stefan Becker vom Travtech Blog)

Hier scheint eine Menge Bewegung in dem Markt zu sein, was mal wieder die Frage aufwirft: Wie viele Communities braucht ein User? Aus dem aktuellem Standpunkt ist es ganz logisch und erscheint auch sinnvoll Communities für alle erdenklichen Zwecke zu errichten und zu jedem Spezialgebiet die Nutzer um sich zu scharren. Nur wer jetzt Content entwickelt kann in Zukunft überleben und die User werden diese Informationen auch dankbar annehmen. Nur dazu muss er auch schnell und leicht einen Zugriff auf die Community bekommen, immer neues Anmelden und Eingeben der eigenen Daten wird in Zukunft nur bedingt toleriert werden und OpenID wird zu einem zunehmend wichtigen Thema. Noch kann ich aber keine Bemühungen in der Touristik Richtung OpenID erkennen und noch habe ich keine Diskussion über diese Technologie innerhalb der Branche wahrgenommen. Gibt es bereits Reise-Communities, die OpenID zulassen? Wie stehen die Communities zu Nutzer, die schnell kommen und gehen können? Und welche Anforderungen seitens der Touristik gibt es an OpenID?

JO

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5 Kommentare zu “Reisecommunity Teil X”

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Hallo Zusammen,

ich freue mich immer, wenn Ihr über die große Welt der Reisecommunities berichtet. Welcher Content wie angeboten sollte und wie hoch die “Überlebensfähigkeit” einer content basierten Community ist sind nur einige Fragen, die ich im Rahmen meiner Diplomarbeit zu beantworten versuche. Bei meiner Recherche bin ich auf die interaktive Web 2.0-Plattform von Sylt gelangt – sicherlich ein interessantes Beispiel für Marketing von Destiantionen. Wer sich die Seite einmal anschauen möchte http://www.sylt-und-ich.de

Ich freue mich auf Meinungen!
Kerstin

Ich denke, dass Thema OpenID hat in der Branche deshalb noch keinen hohen Stellenwert, weil es in der breiten Internetbevölkerung keinen hohen Stellenwert hat. Die Breite Masse der Internetnutzer kennt es einfach nicht, will es momentan noch nicht und wertet dies auch nicht als Entscheidungsgrundlage für den Beitritt zu einer Reise-Community. Das Promille an Early Adopters, welche sich schon intensiv mit OpenID beschäftigt haben und sogar OpenID nutzen, ist derzeit für die Touristik Branche in Deutschland nicht wirklich relevant. Zumal diverse Sicherheitsprobleme auch gegen OpenID sprechen.

Konkret zu unserer Reise-Community Travello.com: sollte OpenID mehr Relevanz bekommen, lässt unsere technische Basis eine Einführung inklusive Testunterstützing innerhalb von 1 bis 2 Tagen locker zu…

ich musst ezu meiner schande gestehen, dass ich openid nicht wirklich kannte ….

und das von dir … :-)

Sagt zumindest was über den Bekanntheitsgrad aus…

Da ich den Reise-Community Markt von 2000 ganz gut kenne, weiss ich, dass gerade die von grossen Firmen initiierten (und mit viel Geld finanzierten) Communities meist schnell wieder verschwanden. Viel Geld scheint also kein Erfolgsfaktor von Communities zu sein. Eher im Gegenteil – wenn sie gross finanziert werden, gehen sie auch bei Unregelmaessigkeit im Werbemarkt sofort kaputt, da niemand soviel Geld nachschießen will.

Authentizitaet und Userbindung sind entscheidend für den Erfolg. Sieht man auch bei dem Blick ueber den grossen Teich. Tripadvisor ist das beste Beispiel. Da lohnt es nicht, Studenten einzustellen, die “Content” in die Community kloppen wie so oft erfolglos praktiziert ;-) .


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von links: Jens Oellrich, Michael Faber, Daniel Amersdorffer und  Florian Bauhuber

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