60% informieren sich im Web

Kategorien: Touristische Trends

Nach einer neuen Studie des ETI sind die Zeiten das Internet zu vernachlässigen definitiv vorbei (via Destinet):

“Wie die Umfrage auf Basis von 2.000 Telefoninterviews [außerdem] zeigte, verzichteten 2007 zwei Drittel der Deutschen darauf, bei der Sommerferienvorbereitung ein Reisebüro oder eine Touristen-Information einzuschalten. Stattdessen werde immer mehr das Internet zur Reiseplanung genutzt. 60 Prozent der Befragten, so die Studie, informierten sich und buchen übers World Wide Web. 2004 waren es noch gut 40 Prozent.”

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6 Kommentare zu “60% informieren sich im Web”

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Jemand, der “keine Touristeninformation einschaltet” und stattdessen das Internet für die Reiseplanung nutzt, der könnte am Ende doch auch online auf den Seiten eben jener Touristeninformation gewesen sein…

schön, das neue logo!

@Peter: natürlich könnte er das – aber eben auch nicht! Das Distributionsmonopol der Tourismusorganisationen ist aufgebrochen!

@helge; danke für die Blumen – wir sind noch auf der Suche nach einem beschreibenden Untertitel! Hinweise erwünscht :)

@Florian

> Das Distributionsmonopol der Tourismusprganisationen ist aufgebrochen!

Welch Erkenntnis…

Finde den Einwand von Bodenseepeter sehr berechtigt, vermutlich wurde gefragt, ob ENTWEDER Touristeninformation ODER das Internet genutzt wurde, und nicht ob z.B. Interseiten der Touristeninformation ODER z.B. Wikis etc. genutzt wurden.

Das ist vielleicht für Dich keine allzu neue Erkenntnis, aber viele Tourismusorganisationen gehen davon aus, dass der potentielle Gast sich immer noch bei Ihnen informiert – egal ob im Internet oder vor Ort/am Telefon.

Über die genaue Fragestellung bin ich nicht informiert; da aber davon auszugehen ist, dass Mehrfachantworten benutzt wurden, werden Gäste wohl nicht zwischen “Information bei Tourismusinformation – klassisch” und “Information bei Tourismusinformation – über das Internet” wählen haben können.

Ein Trend weg von den Internetseiten der Tourismusorganisationen hin zu einem Informationsverhalten in Communities, unabhängigen Seiten & Foren ist allerdings prognostizierbar – wer verlässt sich denn noch auf schöngefärbte und weichgewaschene Informationen eines Distributors, wenn er die Informationen aus der Hand anderer Kunden haben kann!

FB

Richtig, der Druck für Schönfärber wird sich erhöhen, da der Kunde zukünftig immer stärker Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt abgleichen wird, egal ob er ein Auto kauft, sich für eine Destination entscheidet, ein Hotel bucht…


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von links: Jens Oellrich, Michael Faber, Daniel Amersdorffer und  Florian Bauhuber

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