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18. September 2007

TravelExpo 2007: Traffics und semantische Suche

Heute war ich auf der TravelExpo in Köln und habe mich ein wenig umgesehen. Gespannt war ich auf die neue Funktion von Traffics: Tibet 2.0. Name verpflichtet, liegt doch die Nähe zu Web2.0 direkt in der Luft.

Der Kern von Tibet2.0 ist die sogenannte Einfeld Suche. Hier kann der Kunde Text, Sätze oder Wörter eingeben, Traffics sucht dann die passenden Angebote zu der Eingabe.
Die Suchbegriffe werden gespeichert und Begriffe, die häufiger verwendet werden, werden in einer klassischen Tag-Cloud unterschiedlich groß dargestellt. Dieses Element scheint wohl auch die Anspielung auf Web2.0 zu sein.

Die Einfeldsuche wird mit semantischer Volltextsuche für Pauschalreisen und erste erfolgreiche Umsetzung der Tag-Cloud Methodik überhaupt bezeichnet. Siehe Pressebericht.

In der Tat scheint die Einfeldsuche nichts anderes zu sein, als eine Volltextsuche auf der Datengrundlage von GIATA, die semantische Funktion daran ist zum einen das Erkennen von Schlüsselwörter, zum anderen das Erkennen der Wörter auch bei leichten Rechtschreibfehlern.

Mit Semantic Web, wie es z.B. unter Tim B. Lee diskutiert wird, hat diese Funktion nichts gemeinsam. Es sieht mehr nach einer Idee der Marketingabteilung aus, als nach einer technologisch neuen Entwicklung.

JO

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