Schönbrunner Tourismusgespräche II.0

Kategorien: Allgemein

Ich muss sagen, dass mir die ganze Veranstaltung sehr gut gefallen hat. Natürlich haben einige Referenten versucht, sich und Ihre Produkte in ein gutes Licht zu stellen. Nichts desto trotz kam bei allen Referenten der selbe Grundtenor durch – Web 2.0 ist nicht nur ein Hirngespinst einiger weniger Freaks, sondern Realität!

Besonders interessant fand ich im Rahmen des Tourismusgesprächs den Vortrag von Frau Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, da er einen Paradigmenwechsel im Tourismusmarketing andeutet:

Weg von der bisherigen Nutzung des Internets als verlängerter interaktiver Print-Katalog, hin zu einer umfassenden Nutzung der Möglichkeiten des Social Webs im Tourismusmarketing!

In dieser Klarheit und Deutlichkeit wurde dies bisher von keinem Entscheidungsträger einer großen Tourismusorganisation geäußert:

“Viele Wahrheiten verändern sich, ob wir das wollen oder nicht – und das ist erst der Anfang!”

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4 Kommentare zu “Schönbrunner Tourismusgespräche II.0”

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Aber die deutschen Touristiker schlafen auch nicht alle. Seit Anfang des Jahres hat der Hotelier Frank Hägele seinen Hotel-Weblog online http://blog.plazahotel.de er war unseres Wissens der erste Hotelweblog in Deutschland. Immerhin verhalf ihm dieser zum Website Award und jetzt beim Ranking in den Suchmaschinen einen Platz ganz weit oben.

Wollen Sie mehr darüber wissen, rufen Sie mich einfach an:
Martina Müller, T: 030/ 686 2003, http://www.pr-ide.de

Natürlich gibt es einzelne wenige Akteure, die die Zeichen der Zeit erkannt haben! Allerdings werden diese meist auch gut beraten! :)

Welche dieser Web2.0-Beispiele von Tourismusorganisationen oder Hotels ist von alleine ohne Zutun auf die Idee gekommen bzw. hat Sie alleine realisiert? Ich kenne keines!

Ich will das Beratertum beim besten Willen nicht verteufeln! Nur so entstehen professionelle Lösungen auch in der Breite! Die Frage die sich mir stellt: Was war früher da, die Henne oder das Ei – das Bedürfnis nach dem Social Web oder die Berater die das Verlangen schüren!

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Wobei es doch egal ist, ob die Ideen aus den Agenturen oder Unternehmensbertungen kommen…

Ein Blog ist natürlich ein schöner Anfang, Herrn Hägele lese ich gerne, aber leider noch lange kein Umbruch. In Deutschland sind sie uns Österreichern in Sachen Web 2.0 und Kommunikation absolut voraus. Auf die Tourismusbranche trifft das im Großen und Ganzen nicht zu. Noch nicht.

Aber es wäre doch viel schöner, wenn die Akteure sich über das Thema selbst informieren würden bzw. das Social Web von den Akteuren selbst gelebt werden würde!

Beteiligung ist der erste Schritt: Account anlegen, mitmachen und die Möglichkeiten entdecken!

FB


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von links: Jens Oellrich, Michael Faber, Daniel Amersdorffer und  Florian Bauhuber

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