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30. August 2007

Web2.0 Serie für die Touristik: Web-Technologie: API

API ist die Abkürzung für Application programming interface, zu Deutsch, eine Schnittstelle für Anwendungsprogrammierung (Quelle: Wikipedia). Über derartige Schnittstellen ist es leicht möglich Dienste verschiedener Programme zusammenzuführen und zu einem neuen Dienst zu vereinen. Solche neue Internetdienste werden in der Regel als Mash-ups bezeichnet. (Zu diesem Thema kommt in Kürze ein eigener Bericht.)

Viele große Unternehmen stellen bestimmte APIs zur Verfügung und bieten einen technischen Zugriff auf ihre Daten. Eine bekannte API ist die von Google-Maps. Diese erlaubt anderen Anbieter Karten von Google einzubinden. Amazon oder Ebay bieten ähnliche Möglichkeiten an und meist ist der Zugriff auf die Daten kostenlos.

Wie sieht die API-Welt im Tourismus aus? Beispielsweise bietet Holidaycheck eine kostenlose API an. Über das Partnerprogramm können sämtliche Funktionen von Holidaycheck über eine technische Schnittstelle bezogen werden und somit mit anderen Diensten und Informationen in Verbindung gebracht werden (Quelle openholidayguide).

Auch die IBEs bieten im Allgemeinen eine XML Variante ihrer Technologie an, worüber die Buchungsmasken beliebig eingebunden werden können. Allerdings lassen sich einige Anbieter diese Schnittstelle teuer bezahlen (vgl. Traffics und Traveltainment). Obwohl es einige Möglichkeiten gibt, externe Daten und Dienste im Tourismus einzubinden, so gibt es keine, mir bekannten innovative Webseiten, welche auf solche Dienste aufbauen. Ein Problem mag sicherlich auch darin liegen, dass die Buchungen nachbearbeitet und betreut werden müssen und von der Seite her eine Transparenz der Datenherkunft gegeben sein muss. Aber auch „neutrale“ Informationen, wie die von Wikipedia werden nur selten zu den Buchungsinformationen hinzugefügt. Als einziger Anbieter hat Travel-IT eine Schnittstelle zu Wikipedia hergestellt, über welche Zielgebietsinformationen aufgerufen werden können.

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