Was würde Google tun, wenn sie … wären?

Kategorien: Allgemein

Tim O’ Reilly hat auf seinem Blog vor kurzem eine spannende Frage gestellt: Was würde Google tun, wenn sie unsere Bank wären, unsere Telefongesellschaft oder unser Supermarkt. Dabei hebt O’ Reilly einige wenige Merkmale von Google hervor, welche ebenso auch bei Amazon zu finden sind: Die Datenanalyse in Echtzeit und damit eine Art von “live” Web, welche auf die Trends und Bewegungen der Kunden reagiert. Was passiert, wenn unsere Telefongesellschaften diese Fähigkeiten hätten, sie würden uns Kunden zum Beispiel Zugriff auf alle Telefonnummern geben, die wir jemals angerufen hätten, sie würden uns ein komplett dynamisches Telefonbuch geben, welches sich automatisch an unsere Bedürfnisse anpassen würde etc. hier gehts zum Artikel.

Abgesehen davon ob wir als Kunden es wollen, dass sämtliche unsere Daten gesammelt, ausgewertet und benutzt werden, könnten sich durch die Frage “Was würde Google tun, wenn sie … wären” ganz interessante Gedankenspiele ergeben.

Was würde Google tun, wenn sie Expedia wären? Was würde Google tun, wenn sie TUI wären?

Auf Seiten von Expedia ist so ein Szenario schnell übertragen: Die Dynamic würde sich den Prinzipien von Amazon angleichen: Kunden, die folgendes gebucht haben, haben auch jenes gemacht. Es könnten darüber hinaus Wetterdaten bei der Sortierung der Angebote ein Rolle spielen oder weitere externe Faktoren bei der Auswahl der Trefferliste eine ROlle spielen etc. Die aktuell verwendeten Fuzzy Logicen auf den Webseiten könnten wie eine Dampflock zwischen den ICEs gesehen werden.

Was würde Google als Reiseveranstalter tun: Dynamic Packaging mit dynamischen Preisen, Preise in Abhängigkeit von dem prognostizierten Wetter, mit Wahrscheinlichkeitsberechnungen bei den Hoteliers die Preise drücken?

Genauso könnten weitere externe Daten bei der Gesaltung der Angebote einbezogen werden wie Kundenbewertungen, die dadurch eine ganz neue Bedeutung bekommen könnten.

Wie auch immer dieses Gedankenspiel ausgeht, interessant ist eine solche Überlegung schon und befruchtet vielleicht die ein oder andere Phantasie der Betreiber. Ob Sie den Kunden mehr Angst einjagen oder mehr Nutzen versprechen, sei an dieser Stelle mal dahingestellt.

JO

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von links: Jens Oellrich, Michael Faber, Daniel Amersdorffer und  Florian Bauhuber

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