In diesem Jahr führt die DZT in Zusammenarbeit mit der Europäischen Versicherung erstmalig eine umfassende Untersuchung der Gäste in Deutschland durch. Am 18. Mai wurde offiziell mit der Befragung für den Qualitätsmonitor begonnen. Sämtliche erhobene Daten laufen in ein zentrales System, so dass anschließend vergleichende Analysen zwischen den einzelnen Region durchgeführt werden können. Die teilnehmenden Regionen erhalten auf diese Art, laut Informationsbrochüre, umfassende Informationen über ihre Gäste und einen Deutschland-Vergleich ihrer Tourismusregion.
Klingt auf dem ersten Blick alles ganz schön und sicherlich ist eine solche Erhebung ein Gewinn für den Deutschland-Tourismus. Erstmalig werden auf diese Art umfassende Daten und Informationen erhoben, die zur Qaulitätssicherung im Deutschland Urlaub beitragen können.
Allerdings gibt es auch ein paar Punkte, die sofort auffallen und die auf den ersten Blick nicht ganz verständlich erscheinen.
Ein Qualitätsmonitor in Deutschland ist sicherlich ein richtiger und guter weg, ob der hier gewählt Weg der einzig sinnvolle ist und ob dieser nicht zukünftig weiterentwickelt werden muss, kann und soll diskutiert werden.
JO
Heute habe ich eine Mail vom dwif erhalten mit ein paar Antworten zu den hier aufgeworfenen Fragen. Es freut mich natürlich, dass meine Beiträge auch dort gelesen werden und eine Reaktion erfahren.
Hier die Antworten zu einigen von mir gestellten Fragen:
1. Die erste größere Ergebnispräsentation wird im Rahmen des 2. Deutschlandtourismusgipfels im Oktober in Weimar erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt können die Teilnehmer ihre Ergebnisse jederzeit online einsehen und aktuelle Auswertungen durchführen. Selbstverständlich beziehen sich die Auswertungsmöglichkeiten jeweils nur auf den Zeitraum, der bereits befragt wurde. Erste Ganzjahresdurchschnittswerte können natürlich auch erst nach Ablauf des ersten Befragungsjahres im Mai 2008 vorliegen.
2. Die Befragung für den Qualitätsmonitor wird selbstverständlich sowohl in den Sommer- als auch in den Wintermonaten durchgeführt. Wintersportregionen können und sollen sich aus diesem Grund genauso an der Befragung beteiligen, wie alle übrigen Orte/Regionen auch.
3. Die Befragungen finden selbstverständlich das ganze Jahr hindurch statt.
4. Genau aus diesem Grund wurde mit erheblichem Aufwand eine zuverlässige Quotenerstellung auf der Basis der tatsächlichen Nachfrageströme erarbeitet. Hierauf basieren nicht nur der Interviewplan, sondern auch die Gewichtungsfaktoren, die hinter jedem einzelnen Interview stehen.
Veröffentlicht am 11. Juni 2007 um 13:11 Uhr