Tag your City

Kategorien: Technologie Trends

In Wien läuft gerade ein Kampagne: Tag your City. Hierbei geht es um kleine Tag Codes, welche von Handy interpretiert werden können und somit weitere Informationen zu dem Standort anzeigen können. Gefördert wird diese Projekt von einer Schweizer Firma connvision. Deren Hauptprodukt BeeTagg ist. Alles was diese Firma anbietet, ist ein Stück Software, welche auf Handys geladen werden kann, um die Informtionen, welche sich hinter einem derartigen Tag Code versteckt, zu interpretieren und zu lesen. Um derartige Tag Codes erstellen zu können wird ebenfalls Tool zur Erstellung dieser Codes angeboten auf der Webseite angeboten.

Damit tritt ein Geschäftsmodell direkt in Konkurrenz zu dem Semapedia Projekt, so wie es schon mal hier vorgestellt wurde.  

Ich weiss nicht wie sinnvoll es ist bzw. welche Beweggründe es für eine Stadt oder Kommune gibt, sich einem geschlossenem kommerziellen Produkt anzuschließen, wenn auf der anderen Seite über Semapedia die gleiche Dienstleistung frei zugänglich ist. Über die Verknüpfungen mit Wikipedia können hier wesentlich günstiger größere Mengen an Information angeboten werden.

JO

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3 Kommentare zu “Tag your City”

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Das hat sicher diverse Gründe. Die wichtigsten sind: Der BeeTagg ist im Gegensatz zum Semacode unverwechselbar, markenfähig (kommuniziert schon vor dem Anklicken mit dem Anwender), die Software ist schon jetzt für ca. 90% der im Umlauf befindlichen Handys verfügbar (auch für solche ohne integrierte Kamera!), er kann kleiner gedruckt werden als der Semacode (im cross-medialen Einsatz ist das nicht ganz unwichtig, z. B. im Anzeigenbereich). Inzwischen kann der BeeTagg sicher auch sehr überzeugende Referenzen sowie innovative Applikationen und Funktionen vorweisen (er hat z. B. seine cross-mediale Massentauglichkeit anlässlich der Moorhuhnjagd in sehr beeindruckender Weise unter Beweis gestellt). Ab heute werden übrigens auf dem Schweizer Ferientag weitere touristische Anwendungen vorgestellt (vom Dachverband Schweiz Tourismus sowie diversen Kommunen/Schweizer Ferientag in Basel). Für den Anwender ist der BeeTagg genauso kostenlos wie der Semacode. Und darauf kommt’s schließlich an. Gruß, Wolfgang Gerstenhauer

Ganz wichtig (das habe ich noch vergessen): Der BeeTagg ist wesentlich performanter. Die Technologie funktioniert schlichtweg besser. :-)

Hallo Herr Gerstenhauer, vielen Dank für die Informationen zu Ihrem Produkt. Sie haben natürlich Recht. Es gibt immer gewisse Anforderungen bei denen ein kommerzielles Produkt für den Auftraggeber Vorteile gegenüber einer offenen Software-Lösung hat.
Wie so häufig sollte die Diskussion nicht in einem “Entweder-Oder” Stil geführt, sondern die Vorteile und Nachteile der unterschiedliche Systeme herausgestellt werden.
Ich habe mich stark an der Frage aufgehängt, welche Grund gibt es für Wien, die Stadt mit Ihrem System zu “taggen”, wenn über Semapedia, mehrere Akteure und Initiative angesprochen werden können.
Ich könnte mir vorstellen, dass es für kleine Destinationen mit einem kleinen Budget günstiger ist, über Semapedia einen solchen Dienst aufzubauen als über Ihre Software, natürlich mit all den Vor- und Nachteilen von offenen Konzepten gegenüber kommerziellen Anbietern. Gruß Jens


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von links: Daniel Amersdorffer, Jens Oellrich (vorne) und Florian Bauhuber

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