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3. März 2007

Web2.0 und Online-Reiseportal

Das Thema Web2.0 und Touristik schreitet weiter voran: Zum 1. März hat eine neue Reiseplattform mit dem Namen F-Travel im Internet seinen Dienst gestartet. Die Idee: Ganz im Sinne von Web2.0 wird hier eine Reisecommunity gestartet, auf welcher der Kunde seine Reiseberichte veröffentichen, natürlich in anderen Reiseberichten schmökern und sich informieren kann und last but not least auch Reisen buchen kann. Als IBE wird die Technologie von Traveltainment verwendet, von Seiten der Programmierung das Content-Management-System Joomla.
Bemerkenswert ist noch Folgendes: Eigentlich wird die Hotline auf der Startseite mit einer 01803-166… Nummer angegeben, welche auf ein CallCenter von Thomas Cook (GfR) verweist. Ruft man die Hotelbeschreibung bzw. die Hotelbilder auf, findet man den Hinweis auf travelNet-Online mit einer ganz anderen Tel.: 0180 333…. Hier scheinen wohl noch ein paar Baustellen für die Programmierung offen zu sein.

Schaut man sich diese Konstellation an, so ist diese Seite ein gutes Beispiel dafür, wie mit relativ wenig Kosten in Technik ein neues Reiseportal geschaffen werden kann: Opensource Content-management mit einem Affiliate Touristik Dienstleister und fertig ist die Seite. Verbindet man die ganze Sache noch mit ein paar Web2.0 Elementen, kann schnell und einfach ein neues Portal erschaffen werden, welches voll und ganz im Trend liegt.

Wie in vielen anderen Fällen, wird der Erfolg wohl nicht in der technischen und vertraglichen Entwicklung des Portals gemessen werden können, sondern in der Marketing und Kommunikationsleistung. Diese wird wohl über Umsatz und Erlöse entscheiden. Bei Expedia und Opodo waren das eine große Menge, vielleicht klappt es mit einem Web2.0 Thema auch mit einem kleinen Budget.
Nach erfolgreicher Anmeldung merkt man auch, dass dieses Portal noch richtig im Aufbau ist. Noch sind die Funktionen im angemeldeten Zustand überschaubar, denn das Forum scheint nur ein paar Testeinträge zu haben, frei nach dem Motto “Malle ist geil”. Auch können Inhalte durch den Benutzer noch nicht hinzugefügt werden können.

Zum Abschluss bleibt nur eins zu sagen: Bleiben wir gespannt, wie sich dieses Portal entwickeln wird und wie sich zukünftig Web2.0 und Touristik verbinden lässt.

JO

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