Österreich Werbung blogt kulinarisch

Kategorien: Allgemein

Seit dem 30. August des letzten Jahres befindet sich die Österreich Werbung im Web 2.0-Universum und setzt somit erneut Maßstäbe für den Tourismusbereich. Sie betreiben seitdem einen Blog (Link), in dem sie kulinarische Schmankerl vom “Jagawirt” bis zu “Kulturcafé” vorstellen und diese in Wort und Bild beschreiben. Der Blog ist sicher noch verbesserungswürdig und ausbaufähig, sowohl in der Struktur/Usability als auch was den Content betrifft. Durch seine fehlende Professionalität ergeben sich aber auch positive Komponenten, die vielen anderen Blogs fehlen; der gewisse Charme und die persönliche Note!
Unbestreitbar zeigt dieser Blog wiedermal, dass die innovativsten Tourismusorganisationen leider nicht in Deutschland sitzen, sondern dass nicht nur in diesem Bereich österreichische Organisationen neue Technologien schneller adaptieren und in das Tagesgeschäft integrieren. Hier besteht für deutsche Tourismusorganisationen ein nicht unwichtiger Nachholbedarf.

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4 Kommentare zu “Österreich Werbung blogt kulinarisch”

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Wir Österreich Werber freuen uns über das Lob. Danke.

Es war nicht einfach – intern wie extern – ein authentisches blog zu realisieren. Wir haben einfach damit begonnen. Mit dem Bewusstsein, dass wir Fehler machen, aber gerade aus diesen auch lernen werden.

Entscheidend war, dass wir von Anfang an erkannt haben, dass Schleichwerbung via blog fatal enden könnte. Es gibt ja bereits einige Beispiele, wo Touristiker-Kollegen weblogs mit einer schlecht getarnte PR-Text Plattform verwechselt hatten.

Ich glaube an unser Reise-Blog: Es geht darum, dass wir Touristiker aufhören sollten, zu verheimlichen, dass wir Reise-Experten sind. Bisher konnten wir diese Erlebnisse, dieses besondere Wissen zur Destination, allerdings kaum verwerten. Am ehesten, wenn wir sie als Geheimtipp mehr oder weniger befreundeten Reisejournalisten erzählten.

Das „Kulinarisch Reisen“-blog liefert uns erstmals die Chance, dies nicht nur einer Handvoll Multiplikatoren zu kommunizieren, sondern – wenn man so will – der Weltöffentlichkeit. Unsere Leser sollen damit Ideen für „kulinarisch motivierte“ Kurzurlaube bekommen. Damit erreichen wir genau das, was wir wollen: Mehr Kurzurlaube in Österreich. Auch ohne Kurzurlaub selbst online zu verkaufen. Und genau deshalb sind und bleiben wir aus meiner Sicht auch ehrlich, echt und authentisch. Und genauso ist ja auch das Urlaubsland Österreich, oder? ;-)

Wir als Tourismus-Zukunft.de-Blogger freuen uns, dass unser Blog gelesen wird, aber leider nicht von den Leuten, die es benötigen würden.

Das kein Kommentar von einer deutschen TO kommt, sondern promt ein Kommentar der ÖW (was uns natürlich sehr freut), ist wieder mal typisch und vielsagend.

Dann nutzt ich diese Chance doch mal eine Anregungen weiterzugeben:

- Minimaps zur Lokalisierung der vorgestellten Tipps! Einem Nicht-Österreich-Experten, wie ich einer bin, ist es nur schwer möglich, die Tipps räumlich einzuordnen!

Vielen Dank für die Anregung.

Wir arbeiten bereits daran, wollen aber Orientierungs-Map´s künftig in mehreren web 2.0 Plattformen einbauen und arbeiten gerade an einheitlichen Standards. Daher wird es noch ein wenig dauern, aber es kommt.

Betreffend Blog-Monitoring. Vor allem für uns Touristiker ist das ein Thema und eine Herausforderung. Eine umfassende Dokumentation des web´s auf Berichte über unser Unternehmen (egal ob ein TO oder eine NTO) bzw. Tourismusmarketing und -pr inkl. Foren ist sehr aufwendig und v.a. die Auswertung zeitintensiv.

Lösung: selbst Teil der Szene zu sein. Möglichst nicht einer alleine, sondern mehrere Mitarbeiter gleichzeitig, jeder in seinen Themen- und Aufgabenbereich. Aber auch wir stehen erst am Anfang, sind aber lernwillig…

Beste Grüße aus Wien
Martin Schobert

[...] Diese Liste scheint aber in keinster Weise komplett zu sein; Nicht nur, dass unser Blog nicht gelistet ist – es fehlt z.B. auch der Blog der Österreich Werbung, über den wir schon berichtet haben. Blogs deutscher Tourismusorganisationen fehlen komplett – gibt es keine oder wurden Sie einfach nicht berücksichtigt? [...]


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von links: Daniel Amersdorffer, Jens Oellrich (vorne) und Florian Bauhuber

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