Reisebüro trifft Internetkunden

Kategorien: Allgemein

Nach dem jetzt schon darüber geschrieben wurde, wie der Kunde sich über das Internet mit einer Bitte an das Reisebüro wenden kann (askerus), wird hier der umgekehrte Weg beschrieben: Das Reisebüro kann über das Internet mit einem möglichen Kunden Kontakt aufnehmen. Tourpax (www.tourpax.de, ein weiterer IBE Anbieter und wie gewohnt mit einem “T” am Namensanfang) bietet das Produkt PaXScout. Dieses ermöglicht mit den Kunden, welcher auf der eigenen Reiseseite surft, in Kontakt zu treten. Entweder ruft der Kunde über einen Link einen Berater an oder der Website Radar meldet einen “verirrten” Kunden, welcher dann von einem Berater angesprochen werden kann. Ansprechen heißt bei TourPax, dass der Berater auf dem gleichen Bildschirm wie der Kunde arbeiten kann und diesen durch das Angebot leitet und beim Ausfüllen der Formular hilft. Auf diese Art soll ein “menschliches” Internet entstehen und der Kunde durch den Service an das Unternehmen gebunden werden.

Sicherlich auch ein interessanter Weg mit den Kunden in Kontakt zu treten und diesen zu beraten, welcher in Zukunft seine Bedeutung beim Reisekauf haben wird. Aktuell muss aber auch bedacht werden, dass viele Kunden einen solchen Service gar nicht kennen und zum Teil auch verschreckt sein dürften, wenn sie plötzlich von einem Berater angesprochen werden.

JO

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3 Kommentare zu “Reisebüro trifft Internetkunden”

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Derlei Versuche gab’s ja schon häufiger in anderen Branchen, ich kenn allerdings keinen “mitsurfen-und-beim-ausfüllen-helfen”-Dienst, der sich auch nur annähernd bewährt und durchgesetzt hat. Sind wohl irgendwie alle noch zu kompliziert. Einfacher als eine stinknormale Telefonnummer anzurufen geht’s halt (noch?) nicht.

Die Idee ist nicht schlecht – auf dem asiatischen und dem nordamerikanischen Markt gibt es einige Portale (v.a.a B2B Umschlagplätze) in denen der suchende User schnell einen Supportmitarbeiter an die Seite bestellt bekommt. Vielleicht ist es der dienstleistungsentwöhnte dt. User auch garnicht gewöhnt – aber nichts desto trotz: Die Reiseentscheidung ist (trotz dem geilen Geiz) auch durch stark emotional Momente geprägt – und hier hat der unpersönliche “Gefühlsfilter” Web als Vertriebskanal sein stärkstes Defizit. … Ebay versucht`s über Skype zu richten.

prima, dass die zwischenmenschliche Linie wieder aufholt, aber es
wird bei den Deutschen so schnell noch nicht funktionieren !
könnte sich ja jemand einmischen…
mit dem Link zum Berater wäre es ein Versuch wert.

wenn die Veranstalter – Webseiten gut sind würde es auch mit dem Programm von Netviewer klappen.


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von links: Jens Oellrich, Michael Faber, Daniel Amersdorffer und  Florian Bauhuber

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