Zahlreiche Milestones haben sich in den letzten 7 Jahren Tourismuszukunft angesammelt, die ich gerne in diesem Beitrag ohne Wertung zusammenfassen will:
Was beinhaltet eine gute Marke im Tourismus? Ein ansprechendes Logo? Ein einheitliches Corporate Design? Die Schaffung einer Identität durch die Angleichung von Außen- und Innensicht? Natürlich, diese und viele weitere Aspekte sind ganz klar Bestandteile einer Marke. Doch müssen wir uns nicht eingestehen, dass alle Bemühungen, die bisher unternommen worden doch sehr stark (wenn nicht sogar ausschließlich) visuell geprägt sind? Dementsprechend stellt sich für uns folgende Frage:
Warum existieren Marken im Tourismus abgesehen von wenigen Ausnahmen nur visuell? Warum können wir einen Brand nicht auch auditiv (hören) prägen, warum nicht olfaktorisch (riechen)? Kann eine Destination sich nicht unter anderem auch taktil (fühlen) definieren?
Google+ Profil des AutorsStatus Quo: Wahnsinn oder Wirklichkeit
… ?
Der Tourismus ist eine Wahnsinnsbranche. Jedes Jahr verreisen Millionen von Deutschen – nach Deutschland. Dazu noch ein hoher Anteil internationaler Touristen, motiviert durch Geschäftsreisen oder als Leisure Touristen – das ergibt einen starken Wirtschaftsfaktor. Sollte man meinen. Vorletztes Wochenende war eine Konferenz, die sich unter anderem auch mit diesem Thema beschäftigt. Vor Ort: 1 bundespolitischer Vertreter und 1 Verbandsvertreter – bei 200 Teilnehmern. Dieses Bild ist symptomatisch: der Patient Deutschland-Tourismus mutet an wie ein Patient nach einem schlimmen Unfall, an dem viele Ärzte ihre Operationen und Behandlungen ausführen – selbstverständlich nach 25 verschiedenen Behandlungsmethoden. Der eine ist Homöopath, der zweite Chirurg, ein anderer Heilpraktiker, und so fort… Ein Bein des Patienten (man verzeihe die etwas gruselige Analogie) liegt noch verpackt in der Ecke des Raumes. Um die indirekt mit dem Tourismus verbundenen Branchen kümmert sich nämlich kaum einer, obwohl diese aus Sicht des Patienten ein wesentlicher Teil seiner Identität sind. Jeder der behandelnden Ärzte ist übrigens von einer anderen öffentlichen Instanz legitimiert und finanziert und weiß nicht, dass er Kollegen hat. Zumindest benimmt er sich so. Und dann gibt es da noch große Unternehmen, denen eigentlich nur am Cashflow gelegen ist, der Patient selbst ist kaum von Interesse. Hauptsache das OP-Zimmer (Infrastruktur) wird nicht abgerissen – den Patient macht man selbst und operiert ihn dann auch eigenhändig (Reiseveranstalter).
Google+ Profil des AutorsProfessionelle Organisation leitete durch das Wochenende…
Vergangenes Wochenende habe ich das Destinationcamp in Hamburg (#dchh13) besucht und mich mit Gleichgesinnten zwei Tage lang zu diversen Themen ausgetauscht. Am Freitag stand nach einer Keynote ein Abendessen und Gettogether auf dem Programm. Dank toller Organisation und gutem Essen konnte man es sich dabei gut gehen lassen und die Teilnehmer bereits vorab kennen lernen. Die Keynote war inhaltlich nicht top, aber der Gedanke von Benjamin, Stefan und Co. jemand Fachfremden hinzuziehen brach das Raster der klassischen Tourismusveranstaltungen auf. Am Impulse4Travel (einem Innovationsworkshop von Tourismuszukunft und der TUI) haben wir damit auch sehr gute Erfahrungen gemacht – wobei ich mir sogar noch mehr “diversity” wünschen würde zukünftig.
Google+ Profil des AutorsLangfristige strategische Projekte in Destinationen erfordern die Unterstützung einer Vielzahl von internen und externen Stakeholdern der Region. In Unternehmen ist das nicht viel anders… Nur wenn ich meine Abhängigkeiten positiv plane und beeinflusse, habe ich eine Chance Großprojekte erfolgreich zu implementieren. Dieser Prozess des Stakeholder zu Partner machen und dann gezielt zu managen, sollte also Teil von langfristigen Projekten sein.
Google+ Profil des AutorsAm letzten Wochenende durfe ich als Gast beim Kongressevent “Destination meets Online” auf Mallorca sein. Die Veranstaltung wurde von Ali Dogan organisiert und ist die fünfte Veranstaltung seit 2007, um deutsche Online-Touristiker und Destinationsvertreter im Zielgebiet zusammenzubringen.
Der Kongresstag beschäftigte sich wie in den letzten Jahren damit, den Destinationsvertretern den deutschen Online-Touristikmarkt näher zu bringen. Dazu gab es u.a. folgende Vorträge:
Mit unserem Kunden Aldiana haben wir im letzten Jahr eine individuelle Social Media Zielmessung konzipiert, die die Kennzahlen der Social Media Aktivitäten vergleichend zusammenfasst. Aldiana betreibt neben zentralen Social Media Kanälen (u.a. Facebook und dem Blog) auch spezifische Kanäle für die einzelnen Clubs und bestimmte Themen. Zwischen den einzelnen Clubs wird seit letztem Jahr ein Clubwettbewerb auf den Kanälen Facebook, mein Cluburlaub und Holidaycheck ausgetragen.
Google+ Profil des AutorsIn den vergangenen Wochen hat uns eine freudige Nachricht erreicht – der Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V. hat uns als Förder-Partner für das Jahr 2013 zertifiziert.
Tourismuszukunft versteht sich damit als Förderer der Hotellerie- und Gastronomiebranche. Als starker Partner setzen wir uns für die Interessen ein, leisten aber auch einen Beitrag zur unmittelbaren Zukunftssicherung des Bayerischen Gastgewerbes, um höchste Produktqualität und Beratungskompetenz zu garantieren. Dabei bieten wir Lösungen, Innovationen und Hilfestellung für digitale Projekte (Relaunch, Facebook-Marketing, SEO, etc.). Unsere Experten stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, digitale Projekte effizient in die Praxis umzusetzen. weiterlesen
Google+ Profil des AutorsIm Tourismus beschäftigen wir uns mit digitaler Veränderung in der Distribution, im Pricing und in der klassischen Vermarktung. Was wir leider nur viel zu oft verschlafen, ist die Veränderung im Produkt!
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Am 6. April 2013 bin ich mal wieder in meine rheinische Heimat gereist. Anlass dazu war das vom Bewertungsportal Zoover und der Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler organisierte Twittertreffen #Twonn2013.
Was habe ich in Bonn erlebt?
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