Wir sind auf der Suche nach Best Practices von touristischen Facebook Präsenzen (Reiseveranstalter, Destinationen, Hotels) im Netz – und würden hier auf Eure Kompetenz vertrauen. Wer macht es aus Eurer Sicht toll? Wer kommuniziert super? Wer hat die besten Apps?
P.S.: sehr gern stellen wir dann eine Übersicht zusammen! Bitte um Feedback via Mail oder Blogkommentar!
Social Media im MICE-Sektor war ein Schwerpunkt des ersten MICEcamp in Seeheim, welches wir gemeinsam mit der HSMA organisiert haben. Natürlich waren wir auch wieder aktiv bei Sessions beteiligt. Mein Sessiontitel lautete “Facebook im MICEsektor“. Die Präsentation findet Ihr bei Slideshare zum Download.
Wer sich tiefgründiger mit dem Thema auseinandersetzen will, kann entweder mit uns Kontakt aufnehmen oder sich unser Buch zum Thema Social Web im Tourismus zu Gemüte führen.
Folgender Zusammenhang ist wohl durch die Like-Funktion von Facebook auf Holidaycheck möglich geworden…


Social Media kann unter verschiedenen Zielsetzungen eingesetzt werden, welche sich in drei grobe Kategorien einteilen lassen: B2C, B2B und rein interne Kommunikation. Gerade sitze ich in einer Session am Micecamp und wir diskutieren real in der Session und virtuell via Twitterwall gemeinsam das Thema B2B Kommunikation über Social Media.
In dem Artikel will ich folgende Fragen beantworten:
Rahmenbedingungen
Um ein so völlig anders als bisher “tickendes Medium” wie Social Media im Tourismus einzuführen in einem Betrieb / Firma, braucht es andere Herangehensweisen als bei der Neuerschließung anderer Kanäle. Hier müssen plötzlich Menschen sprechen und agieren und Verantwortung übernehmen, die bisher keinerlei Sichtbarkeit hatten – auf Basis klassischer Firmenhierarchien quasi unsichtbar nach außen waren – “Ameisen”.
Um diese Verschiebung von Kompetenzen respektive Auflösung hierarchischer Strukturen nach außen zu erreichen, muss die strategische Einführung zwei Dinge beachten:
Je größer dabei die Firma ist, desto wichtiger ist es diese beiden Punkte stringent umzusetzen – in kleinen Unternehmen streuen sich Innovationen noch leichter als in großen Unternehmen, die für die Umsetzung solcher Projekte deutlich mehr Prozessstrukturen brauchen. Manager müssen erst wissen, um was es geht, Spielräume nach unter geben usw.
Aus den ersten beiden Punkten ergibt sich dann auch eine Veränderung der Unternehmenskultur – hin zu mehr Offenheit, hin zur nach außen gelebten persönlich gefärbten Kommunikation durch alle Interessierten im Unternehmen. Das Unternehmen bekommt im Web eine durch die Mitarbeiter und ihr hier gelebtes Wertesystem eine Unternehmenspersönlichkeit – diese existiert real schon immer, nur jetzt gibt es sie auch im Web.
Aber auch technische Rahmenbedingungen können existieren – Internetsperren, Kommunikationsrichtlinien mit 6-Augen-Prinzip usw. hindern die Kommunikation in Social Media sehr effektiv. Erst kürzlich war ich bei einer größeren Firma und habe genau über die Hindernisse gehört – oft auch auf den noch öffentlich-strukturierten Tourismusämtern höre ich von diesen Problemen. Das Internet darf nicht privat genutzt werden, Facebook und co. sind aus Gründen der vermeintlichen IT Sicherheit gesperrt usw.
B2B Social Media Kommunikation gilt für HR, Akquise/ Kundenbindung und interne Kommunikation
HR
Einige Unternehmen – auch in Deutschland, hier z.B. Bayer Deutschland – nutzen Social Media um neue Mitarbeiter zu gewinnen oder potentielle Mitarbeiter an eine Unternehmensseite zu binden. Dazu werden exklusive Karriereinformationen gestreut und Fragen von Interessierten beantwortet – im Fall Bayer geht das viel über Facebook. Aber es gibt auch Beispiele von Unternehmen, die dezidiert auf LinkedIn bzw. Xing bzw. andere nach Profildaten der Mitglieder interessante Personen mit Stellenangeboten addressieren (Headhunting mal anders). HR aber auch in dem Sinne, dass das Netzwerk nach passenden Personen für eine Stelle gefragt wird oder Stellen auch hier beworben werden.
Interne Kommunikation
Wissen ist oft latent in Unternehmen. Also nicht ausgesprochen aber vorhanden. Und oft wissen Wissensträger nichts über ihr Wissen. Was bedeutet das? Es gilt Möglichkeiten zu finden a) Wissen sichtbar zu machen und b) einfach auszutauschen. Mein Plädoyer an dieser Stelle – ersetzt bitte angestaubte und schlecht nutzbare Intranetprodukte durch schnelle und leicht zu nutzende interne Kommunikationstools aus der Social Media Ecke – sei dies ein interner Microbloggingdienst oder andere.
Neukundenakquise und Bindung bestehender B2B Kunden
Social Media kann entweder bestehende Bindungen erhalten oder neue Bindungen generieren:
Soweit ein schneller Einblick in das Thema B2B Kommunikation in Social Media. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung sagt, Ergänzungen habt, andere Gedanken habt, das Gegenteil glaubt… what ever. Just write!
Viele Grüße,
Daniel
Vor kurzem habe ich von Thomas Pleil von der Fachhochschule Darmstadt, Bereich Journalistik, ein Rezensionsexemplar eines Buches bekommen: “Mehr Wert schaffen – Social media in der B2B Kommunikation”. Das Buch möchte ich heute kurz vorstellen und werde außerdem bald auch mal in einem eigenen Artikel das Thema B2B Kommunikation in Social Media aus der touristischen Perspektive aufgreifen…
Zum Buch Social Media in der B2B Kommunkation…
PS. Vielen Dank an Thomas Pleil für das Rezensionsexemplar!
VG Daniel
Sitze gerade auf dem Micecamp – einem von der HSMA und uns veranstalteten barcampähnlichen Format – in Seeheim-Jugenheim und starre auf die Twitterwall. Moment. Twitterwall – was ist das? Eine Wand für Twitter auf der Tweets angezeigt werden – sowohl real verfügbar per Beamer als auch virtuell im Netz.
Hier zum Micecamp und der TWITTERWALL VOM MICECAMP…
Warum nutzen wir eine Twitterwall für unsere Konferenzen?
Tipps:
Wer noch Fragen zu Twitter hat…
VG Daniel
Heute beginnt das erste Barcamp für den MICEsektor – alle Infos hierzu sind auf einem Wiki zusammengefasst. Zahlreiche Themen quer durch die MICE-Branche (und nicht nur in Bezug auf Social Media) werden in den kommenden zwei Tagen diskutiert werden – persönlich, auf Augenhöhe und ohne Krawatte! Wir freuen uns sehr, die mit 70 Teilnehmern ausgebuchte Veranstaltung gemeinsam mit der HSMA organisieren zu dürfen. Bericht folgen natürlich hier auf diesem Blog.
Der Hashtag zum verfolgen bei Twitter lautet #micecamp
Nachtrag: Auch das Hotelcamp im Oktober ist bereits ausgebucht – hier sind nur noch Sponsorenplätze zu vergeben – aber auch diese sind Mangelware.
In den heutigen Zeiten ist es Standard für touristische Anbieter eine Facebook-Präsenz zu besitzen. Der alleinige Besitz macht allerdings wenig Sinn – viele Seiten sehen so aus wie die Fanpage von der Altstadt Salzburg. Ich hätte jetzt auch 95 % aller anderen touristischen Seiten wählen können – hier fehlt es an Professionalität, Wissen und Gefühl für das Medium.
Was läuft bei diesen Seiten u.a. falsch:
- VanityURL ist oft nicht vergeben -> SEO und Vermarktungsproblem (versucht mal diesen Link auf eine Printprospekt zu drucken)
- Kommunikation ist alles andere als sinnvoll bzw. es gibt keine – Veranstaltungen/Events/Angebote werden mit dem gleichen Wortlaut wie im Prospekt oder in der klassischen Webseite direkt als Update verschickt – funktioniert so ein Gespräch?
- Aktualisierung und Updates werden viel zu häufig genutzt – die Fanseite Tegernsee hat an einem Tag z.B. 4 Aktualisierungen zu unterschiedlichen Events geschickt und gleichzeitig die Events via Statusupdate gepostet – SPAM?
- Potentiale durch fehlende Startseiten (Begrüßung (wie hier bei JT Touristik), Buchungsfunktion, Ansprechpartner) und Personalisierung werden verschenkt! Wieso nicht den Ansprechpartner zeigen wie z.B. beim Salzkammergut umgesetzt – übrigens bereits angepasst an die neuen Vorgaben bei Facebook!
Brand Botschafter – Ihre Fans – werden durch fehlerhafte und unprofessionelle Kommunikation vergrault! Kann sich Ihr Unternehmen das leisten – wir helfen Ihnen gerne, professioneller zu agieren – mit unseren Facebook-Schulungen oder im Rahmen eines Betreuungsvertrages – bei Interesse – einfach via Mail an info[ät]tourismuszukunft.de!
Hier noch einmal eine kleine Erinnerung an unser Kundenseminar, welches vom 1.-3. September bei uns im schönen Eichstätt stattfindet. Der Fokus liegt dabei wieder ganz auf der richtigen Kommunikation in Bezug auf die wohl wichtigste Social Community: Facebook. Dieses Mal bieten wir zwei unterschiedliche Kursniveaus an – Einsteiger und Fortgeschrittene – um jeden Teilnehmer bestmöglich ansprechen zu können. Teilnehmer des Fortgeschrittenen-Kurses sollten bereits einen Einsteigerkurs besucht haben, damit die Teilnehmer über dasselbe Basiswissen verfügen.
Unsere Facebook-Kunden (Betreuungsvertrag) können an diesem Seminar natürlich kostenlos teilnehmen, für andere Teilnehmer wird ein Betrag von 500 Euro/netto erhoben.
Anmeldungen bzw. weitere Informationen unter Tel. 0049 8421 70 74 3-18 oder M.Waldmannstetter[ät]tourismuszukunft.de !
Die Süddeutsche hat ein schönes Projekt mit Augmented Reality umgesetzt. Das aktuelle Magazin vom 20. August wurde mit zusätzlichen Informationen angereichert, die per IPhone sichtbar werden. Das ganze vorzustellen bedarf nicht vieler Worte, am besten wird diese Idee in dem folgenden Video aufgezeigt:
Auch der Link zur Tourismus ist jetzt nicht mehr weit weg, es ist ein leichtes das SZ Magazin geistig mit einem Katalog auszutauschen, es ist ein leichtes statt den Sprechblasen von Lena sich Kommentare von Besuchern, Wetterinformationen oder Buchungsinformationen etc. vorzustellen. Auf diese Art und Weise kann das “langsame” Printprodukt mit den schnellen Informationen des Netz verknüpft werden.
Wer auf den diesjährigen Online Innovationstage des VIRs war, der konnte im Rahmen des VIRcamps genau diese hier gezeigte Lösung von Metaio anschauen. Wir hatten einen Vertreter der Firma eingeladen und gebeten Augmented Reality Lösungen vorzustellen und mit den Teilnehmern zu diskutieren, denn diese und andere Ideen sind hervorragend für die Tourismusbranche geeignet.
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